Jakobwüllesheim - „Livin´ in a box”: 18 Schüler stellen im Kuturforum ihre Werke vor

„Livin´ in a box”: 18 Schüler stellen im Kuturforum ihre Werke vor

Von: dama
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Dachten über den Rand der Kiste hinweg: Die Kunstschüler von Christian Bauer (r.). Foto: Martinak

Jakobwüllesheim. Das Atelier des Kulturforums in Jakobwüllesheim ist beinahe aus allen Nähten geplatzt. Rund 75 Besucher drängten sich in den Raum und wirbelten durch den Garten, um zahlreiche neue Kunstwerke zu begutachten.

Eingeladen hatten der Leiter der Akademie, Christian Bauer, und seine 18 Schüler, die ihre Werke präsentieren wollten.

„Ich habe mir lange Gedanken über das Thema gemacht und war nachher ein wenig unsicher. Aber wenn ich mir die Leistungen meiner Schüler so ansehe, weiß ich, dass ich das richtige Thema ausgesucht habe, und die Leute verstanden haben, worum es geht”, sagte Bauer. Bei „Livin„in a box” sollten sich die Künstler Gedanken über das Thema einer Kiste machen.

Raum für Interpretationen

„In dieses Thema kann man eine Menge hineininterpretieren. Zum Beispiel Spielzeuge in Boxen, die auf Regalen stehen und dem Licht entzogen wurden, bedeckt von Staub, oder aber Tiere, die in Schachteln gehalten werden, wie man es so oft beobachten kann”, erklärte Bauer.

Und Gedanken haben sich Nicola Maier-Menzel, Viola Holle, Jasmin Wilkens, Vanessa Floß, Marianne Freidel-Schmitz, Michaela Förster, Agnes Schmitz, Juliane Gramann, Helga Timm, Eva Thamm-Baumann, Beate Hilmer, Helga Eßer, Rebecca Brands, Karin Haber, Angelika Koenigs, Christa Hoppermanns, Elke Rockels und Daniela Fischer reichlich gemacht.

Entstanden sind hauptsächlich dreidimensionale Körper mit Außen- und Innenräumen. Wie etwa eine Hundehütte oder aber ein verspiegelter Aufzug, der sich um die eigene Achse dreht. „Die 23 Kunstwerke, die die Besucher sehen können, sind eigentlich eher ungewöhnlich für uns. Normalerweise beschäftigen wir uns bildender Kunst und Design. Es war also ein wenig Neuland, aber einen Versuch war es wert. Und man sieht ja, wie wunderbar dieser Versuch geworden ist”, freute sich Bauer.
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