Live dabei: Frank Vaaßen wünscht sich den Titel zum Geburtstag

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
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Frank Vaaßen aus Merzenich (rechts) mit seinem Freund Ralf Hager aus Köln.
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Frank Vaaßens Merzenich-Flagge beim Spiel Italien gegen Costa Rica.

Düren/Rio de Janeiro. Am Sonntagvormittag wird Frank Vaaßen aus Merzenich an der Copacabana seinen 48. Geburtstag feiern. „Und am Nachmittag werde ich dann hoffentlich mit reichlich Toren und einem WM-Sieg der deutschen Mannschaft beschenkt“, sagt der Merzenicher lachend.

Seit einigen Wochen ist Frank Vaaßen in Brasilien (wir berichteten), hat alle Spiele des deutschen Teams und andere Partien live in den Stadien verfolgt – auch den 7:1-Sieg des deutschen Teams gegen den Gastgeber. „Das war natürlich sensationell“, beschreibt er im Telefonat mit der DZ. Sogar die Brasilianer seien am Ende aufgestanden und hätten die Leistung der deutschen Mannschaft mit Applaus belohnt.

„Die Menschen hier sind extrem traurig, manche völlig fertig. Fußball hat hier einen ganz besonderen Stellenwert. Die Menschen klammern sich an den Sport, weil er für sie auch ein Zeichen von Hoffnung ist“, weiß der Merzenicher. Doch trotz aller Enttäuschung seien die Brasilianer freundlich und nett gegenüber den Deutschen geblieben.

„Wir haben nicht viel geschlafen“, sagt der Merzenicher Fußballfan rückblickend. Dafür haben er, sein Freund Ralf Hager aus Köln und die übrigen Fans, die mit dem „DFB-Fanclub Nationalmannschaft“ nach Brasilien gereist sind, viel erlebt und gesehen – mit dem Club und bei Ausflügen auf eigene Faust. Unter anderem haben sie die Städte Belo Horizonte, Salvador da Bahia und Rio de Janeiro erkundet. „In Rio sind wir jetzt noch mit etwa 100 Fanclub-Mitgliedern“, beschreibt Vaaßen. Brasilien sei eine Erfahrung, die er nicht missen möchte, obwohl er sich auch wieder auf die Heimat freut.

Dort hat er schon beim ersten Spiel von sich Reden gemacht, als die 5 x 1,50 Meter große Flagge mit der Aufschrift „Merzenich“ und einer kleineren Brasilienflagge als Applikation im Fernsehen zu sehen war. „Die dürfen wir leider nicht mehr aufhängen. Wenn man es trotzdem macht, ist sofort Polizei unterwegs“, beschreibt Frank Vaaßen.

„Die WM hier zu erleben ist schon etwas ganz Besonderes“, betont der Fußballbegeisterte. In den vergangenen Wochen habe er unglaublich viele Eindrücke gesammelt. Beim Fußball, aber auch von dem riesigen Land und den liebenswerten Menschen. Jetzt fehlt nur noch ein krönender Abschluss.

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