Lions unterstützen Sprachkurse für Flüchtlinge

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Pfarrerin Susanne Rössler freut sich über einen Scheck in Höhe von 5000 Euro: Mit der Spende des Lions-Clubs Düren Marcodurum wird die Flüchtlingsarbeit unterstützt. Das Geld überreichten Heinrich Hempsch (r.), Klaus Huneke (2.v.re.), Karl-Josef Rubel (3.v.re.) und Fred Kessel (2.v.li.). Über die Spende freute sich zudem Frank Kress, Leiter des Zentrums für Sozial- und Migrationsberatung. Foto: gkli

Düren. Flüchtlinge sind in der Evangelischen Gemeinde zu Düren nicht erst seit einigen Wochen ein Thema. Das „Café International“ beispielsweise existiert seit vielen Jahren. Derzeit wird sogar darüber nachgedacht, diese Anlaufstelle zu erweitern. Pfarrerin Susanne Rössler warf einen Blick zurück, der Anlass war ein Glücklicher: Für die Flüchtlingsarbeit erhielten die Verantwortlichen der Gemeinde einen Scheck von 5000 Euro.

Die Spende übergaben die Verantwortlichen des Lions-Clubs Düren Marcodurum mit Präsident Heinrich Hempsch an der Spitze. Speziell für die Vermittlung der Sprache wird das Geld eingesetzt. Hempsch: „Die Hilfe muss generell unheimlich vielseitig sein, doch die Vermittlung der Sprache ist das Allerwichtigste.“

Dieser Baustein öffne den Flüchtlingen die Tür zur Bildung und zum Beruf. Karl-Heinz Rubel, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks Marcodurum, fügte dem hinzu: „Die Stimmung droht in Deutschland zu kippen, daher sollen die 5000 Euro nicht nur eine materielle, sondern auch eine moralische Hilfe sein.“ Eine gute Öffentlichkeitsarbeit sei derzeit enorm wichtig.

Rössler informierte: „Inzwischen arbeiten bei uns sieben Hauptamtler, viele Honorarkräfte und Ehrenamtler auf dem Gebiet der Flüchtlingsarbeit. Zu den Mitarbeitern gehören eine Psychologin und Helfer, die Kinder betreuen. Zur Flüchtlingsarbeit zählen auch die Vermittlung von Wohnungen und eine Umzugshilfe. Rössler: „Finanziert wird das Ganze aus Landes- und Europamitteln sowie aus Kirchensteuern.“

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