„Lila Salongespräch” mit Wirtschaftsredakteurin Ulrike Herrmann

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Ulrike Herrmann war wissenscha
Ulrike Herrmann war wissenschaftliche Mitarbeiterin der Körber-Stiftung und Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungs-Senatorin, bevor sie 2000 zur „taz” wechselte.

Düren. Nach dem gut besuchten Auftakt der „Lila Salongespräche” im April, veranstaltet vom Frauenbüro der Stadt Düren in Kooperation mit dem Komm und dem Dürener Frauenforum, laden die Veranstalter zum zweiten Mal ins Komm ein.

Am 20. September liest Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann aus ihrem Buch „Hurra, wir dürfen zahlen” und lädt anschließenden zur Diskussion über ihre Thesen vom „Selbstbetrug der Mittelschicht” ein.

In den „Lila Salongesprächen”, die in einladender Atmosphäre Gelegenheit zu Information und zum Austausch bieten, sollen soziale, gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Themen in den Fokus gerückt werden, und zwar für Frauen und Männer.

Ulrike Herrmann passt für die Organisatoren in dieses Konzept sehr gut hinein. Der provokante Titel ihres Buches hatte Gilla Knorr, Leiterin des Frauenbüros der Stadt Düren, veranlasst, sich in die Lektüre zu vertiefen und die Autorin nach Düren einzuladen. „Das, was sie schreibt, ist gut lesbar und verständlich, genau auf den Punkt gebracht und mit einer großen Vielzahl an Informationen und Fakten”, lobt sie die Autorin und erhofft sich ausgehend von den im Buch vertretenen Thesen eine lebhafte Diskussion.

Ulrike Herrmann, Jahrgang 1964, ist Wirtschaftskorrespondentin der „taz” und vielen als Diskussionsteilnehmerin in Hörfunk und Fernsehen, zum Beispiel im Presseclub der ARD, bekannt. In ihrem Buch geht sie unter anderem der Frage nach, wie es sein kann, dass die Mittelschicht immer ärmer wird und trotzdem weiterhin die Oberschicht unterstützt, statt sich mit der Unterschicht solidarisch zu erklären. Die Mittelschicht habe noch nicht begriffen, dass sie im Schwinden ist und sei nicht bereit, sich kritisch damit auseinander zu setzen, lautet eine ihrer Thesen.

Das 2. „Lila Salongespräch” findet am Donnerstag, 20. September, ab 19.30 Uhr im Komm Düren statt. Der Eintritt kostet im Vorverkauf fünf Euro, an der Abendkasse sechs Euro. Karten gibt es ausschließlich im Komm. Im Preis ist ein kleiner Imbiss enthalten.
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