Düren - Liefervertrag für Dürener Trinkwasser ist unterzeichnet

Liefervertrag für Dürener Trinkwasser ist unterzeichnet

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Trinkwasserversorgung gesicher
Trinkwasserversorgung gesichert: Die Geschäftsführer von SWD und WAG unterzeichneten den 2012 in Kraft tretenden Trinkwasserliefervertrag.

Düren. Die Geschäftsführer der Stadtwerke Düren (SWD), Heinrich Klocke, und der Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel (WAG), Walter Dautzenberg und Johannes Grote, haben den geplanten Trinkwasser-Liefervertrag unterzeichnet.

Die SWD beziehen damit ab 2012 einen Großteil des Trinkwassers für Düren und Teile von Merzenich aus der Wehebachtalsperre. Damit ist die Versorgung für die kommenden Jahrzehnte gesichert.

Über eine bereits bestehende Wasserleitung wird das Wasser aus der Wehebachtalsperre künftig in das Netzgebiet der Stadtwerke Düren transportiert. Der Vertrag sieht eine Lieferung von 3,2 Millionen Kubikmeter pro Jahr vor, die die WAG mindestens 30 Jahre lang an die Stadtwerke Düren liefern.

Durch den langfristigen Vertrag könne die WAG ihre Trinkwasseraufbereitungsanlage an der Wehebachtalsperre besser auslasten und somit den Stadtwerken ein attraktives Angebot machen, erklärte SWD-Prokurist Winfried Zach. Der Vertrag lege nicht nur die Basis für die langfristige Kalkulierbarkeit des Wasserpreises, sondern ermögliche den Bezug von hervorragendem Trinkwasser aus der Wehebachtalsperre bei gegenüber der Rur deutlich geringeren Risiken.

Neue Aufgabe für das Wasserwerk Obermaubach

„Für die neue Partnerschaft war für uns entscheidend, dass das Trinkwasser auch langfristig höchsten Qualitätsanforderungen genügt und die WAG unsere Ansprüche hinsichtlich der Liefersicherheit rundum erfüllt”, betonte SWD-Geschäftsfüher Klocke.

Das bisher für die Dürener Trinkwasserversorgung tätige Wasserwerk in Obermaubach wird in den kommenden Monaten umgerüstet und als Notversorgungsanlage zur kurzzeitigen Überbrückung von eventuellen Störungen weiter betrieben.
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