Lichtermeer begeistert an mildem Sommerabend

Von: Lukas Weinberger
Letzte Aktualisierung:
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In der Wirtelstraße genossen viele Besucher auch aus dem Aachener und Kölner Raum in der Dunkelheit die Lichtspiele.

Düren. Düren leuchtete wieder! Und zwar in allen erdenklichen Farben. Bereits zum dritten Mal wurde die Innenstadt am Samstagabend in ein völlig neues Licht getaucht.

Keine einfache Straßenbeleuchtung wies den Besuchern den Weg, auch an den Reklametafeln der Geschäfte musste sich niemand orientieren: Denn mehr als 230 Leuchtpylonen verwandelten Düren in ein bisher nie an der Rur gesehenes Lichtermeer.

„Hinzu kam, dass durch den frühen Einbruch der Dunkelheit, die Lichter noch mehr wirkten”, freute sich Rainer Guthauen, der Vorsitzende der IG City.

Ob kleine oder große Pylonen, ob grün oder rot, ob durcheinander stehend oder in Reih und Glied aufgebaut - der Eindruck war fantastisch. Ungläubig klopften die Besucher gegen die Hülle der Pylonen, Kinder fragten, wie das den alles funktioniere. Rathaus, Sparkasse, Stadtcenter, Museen und andere Gebäude der City wurden in allen erdenklichn Farben angestrahlt.

„Das ist einfach eine besondere Atmosphäre beim Einkaufen. Da macht das doppelt Spaß”, erklärte eine Gruppe Dürener Frauen. Und auch für Familien hatte „Düren leuchtet” seinen Reiz: „Den Kindern gefällt das Farbenspiel und meine Frau kann einkaufen”, lachte ein „geparkter” Familienvater.

„Die Verknüpfung von Einkaufen und Event hat eine enorme Attraktivität”, erzählte Rainer Guthausen. Grüppchnen schlendern durch die Straßen, ohne Zeitdruck, schauen hier, kaufen dort. „Der Kunde schätzt diese Selbstbestimmung. Das ist das Geheimnis des Erfolgs des Erlebniseinkaufs”, urteilte Peter Pientka, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof.

Diese Atmosphäre ist es, die auch Guthausen stolz macht: „Die Straßen waren sehr, sehr voll. Man konnte annehmen, dass es sich Samstagabend um keine Herbstnacht, sondern um einen milder Sommerabend gehandelt hat.”

Da stimmte Daniel Böttke, geschäftsführer des Stadtcenters, sofort mit ein: „Das war eine tolle, runde Veranstaltung und auch das Wetter hat mitgespielt.” Besonders die Anordnung der Leuchtpylonen als Rundlauf durch die gesamte Stadt gefiel Böttke.

„Ich habe mit vielen Leuten auf der Straße gesprochen. Die lobten vor allem Konzept und Atmossphäre. Alle waren entspannt, sodass der ein oder andere auch gerne etwas mehr Geld ausgab”, schmunzelte der Geschäftsführer.

Und auch sein Kollege Peter Pientka war „hin und weg”. „Wir haben mit einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung ein Düren geschaffen, dass es so bisher nie gegben hat”, freute er sich.

Dass „Düren leuchtet” mittlerweile weit über die Grenzen des Kreises hinaus bekannt ist, dafür hat Böttke einen Beweis: „Ich habe mir einen Spaß daraus gemacht, auf dem Parkdeck die Nummernschilder unserer Gäste zu inspizieren.” Aachener, Kölner, auch niederländische Kenzeichen fand er dort.

„Das ist die Bestätigung für die Werbung, die wir auch im Aachener Raum gemacht haben”, freute sich Pientka. „Ich habe Leute getroffen, die zum ersten Mal in Düren zum Einkaufen waren und denen hat es wunderbar gefallen”, erzählte Rainer Guthausen nicht weniger stolz. Man wollte Düren als Einkaufsstadt zwischen den Großstädten Aachen und Köln weiter festigen.

Ein Highlight des Abends wr auch die Veranstaltung des Vereins „Wir für Düren”. Durch den Verkauf von kleinen Kerzchen, die im Laufe des Abends vor dem Bürgerbüro auf dem Markt aufgestellt wurden, wurde Geld für die Aktion „Eine Mahlzeit für ein Kind” gesammelt.
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