„Leuchtturmprojekt“ am Weiherhof mit über 25 Millionen

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Mit Vertretern des Rates, Jens Bröker (3. v. r., Indeland GmbH) und Siegbert Kobus (2. v. l., RWE Innogy) gab Bürgermeister Hermann Heuser (3. v. l.) den Startschuss zum Bau des Weiherhof-Quartiers. Foto: Abels

Oberzier. Bürgermeister Hermann Heuser (SPD) spricht von einem „Leuchtturmprojekt“: In die „Quartiersentwicklung Weiherhof“ werden in den kommenden zwei bis drei Jahren allein rund 7,3 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln fließen.

Dazu kommen rund 18 Millionen Euro von privaten Bauherren, „konservativ gerechnet“, erklärt Heuser mit Blick auf die 39 Einfamilien- und drei Mehrfamilienhäuser, die auf dem Areal des bisherigen Aschen- und Festplatzes am Oberzierer Ortsrand unweit der „Neuen Mitte“ entstehen werden.

„Mit einer Investition von 25,3 Millionen Euro ist das Projekt eine echte Hausnummer in der Region“, betont der Bürgermeister und verweist zudem auf den klimafreundlichen Ansatz der Gemeinde für das Baugebiet zwischen Niederzierer Straße (K 2) und „Am Weiherhof“. Derzeit prüft die Verwaltung, ob sie mit der RWE-Tochter Innogy am „Weiherhof“ das Pilotprojekt eines „Quartierspeichers“ umsetzt.

In den könnten Bauherren, die auf dem Dach ihres Hauses Photovoltaikanlagen installieren, Strom einspeisen, der dann auch von anderen Hausbesitzern ohne Sonnenenergie-Kollektoren genutzt werden kann. Darüber hinaus sitzt die Entwicklungsgesellschaft Indeland mit ihrem Projekt „Faktor X-Haus“ mit im Boot, um die Bauherren über möglichst ressourcenschonendes Bauen zu informieren.

Der mit über 80 Bewerbungen bereits sehr stark nachgefragte Wohnpark, der im kommenden Frühjahr erschlossen und ab Spätsommer verkauft wird, ist aber nur ein Teil des Gesamtprojekts. Die Quartiersentwicklung Weiherhof umfasst auch die Verlegung der bisherigen Skateranlage und des Minispielfeldes an den Radweg der Niederzierer Straße, den Bau eines Parkplatzes mit am Ende über 110 Plätzen sowie eine zentrale Park- und Grünanlage als verbindendes Element zwischen dem neuen Wohnpark und dem Schulzentrum.

Zudem sollen ein zweigruppiger Kindergarten und eine zentrale Feuerwache im Bereich des bisherigen Grünzuges zwischen der Schule und dem Einkaufsmarkt gebaut werden. Die Kita soll bereits am 8. Dezember im Rat beschlossen werden, der Bau der neuen Feuerwache ist für 2018 anvisiert.

Auch eine Erweiterung des Wohnparks auf der gegenüberliegenden Straßenseite der K2 ist bereits vorgesehen. Auf dem 3500 Quadratmeter großen früheren „Penny-Gelände“ ist der Bau von weiteren Mehrfamilienhäusern geplant.

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