„Lengeschdörpe Klompe“ feiern ihr 6 x 11-jähriges Bestehen

Von: Bruno Elberfeld
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Karl-Heinz Sengersdorf, der Vorsitzende der „Lengeschdörpe Klompe“ (l.) und Bürgermeister Paul Larue (vorne Mitte) ehrten zahlreiche Mitglieder der KG. Unter ihnen Gründungsmitglied Christian Dresen (vorne). Die Ur-Ur-Enkelin von Gründer Jakob Porten, Carla Kuck (links hinten), sitzt bei ihrer Mutter auf dem Arm. Foto: bel

Lendersdorf. Bei Graden weit über Null – warm jedoch konnte man die ersten Julitage nicht nennen – feierten die „Lengeschdörpe Klompe“ drei Tage lang einen jecken Geburtstag. Seit 6 x 11 Jahren existiert der Verein, und viele befreundete Vereine aus der Region, dem In- und Ausland schauten zu diesem Karnevalsjubiläum zur Sommerzeit vorbei - teils in Uniformen, teils in Kostümen, manchmal auch geschminkt.

Karl-Heinz Sengersdorf, der Vorsitzende der „Klompe“, benötigte nahezu eine Viertelstunde, um alle Botschafter von Vereinen, Vertretern aus Politik, von Kirchen, Institutionen und Verbänden zu begrüßen. Persönlich aber musste Sengersdorf bei der Begrüßung etwas „loswerden“: „Ich bin traurig“, erklärte er, „wenn eine Gesellschaft 66 Jahre alt wird und dieses Jubiläum auch feiert, dass uns Nachbarn gegen 22 Uhr zweimal die Polizei auf den Hals geschickt haben.“

Einer der Höhepunkte des Jubiläums war die Ehrung vieler Männer und Frauen, die sich jahrelang als Mitglied mit ihrem Engagement für den Verein verdient gemacht haben. Die Ehrungen führten Karl-Heinz Sengersdorf und Bürgermeister Paul Larue gemeinsam durch.

In Annalen geblättert

Für elf Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Anika Antons, Dr. Matthias Imdahl, Dr. Wolfgang Spithaler, Gabor Szük und Elke Tresemer-Steiger. 2 x 11 Jahre gehören den Klompe an: Hans-Dieter Acker, Karl-Heinz Bodden, Tanja Kurth und Marline Ziolkowski. Elf Jahre länger, 3 x 11 Jahre sind Vereinsmitglieder: Thomas Nießen, Karin Ramm, Vera Sengersdorf und Norbert Weber. Ganze 44 Jahre gehören dazu: Hans-Peter Acker, Günther Braun, Maria Preußner-Rankers und Horst Sistenich.

Ganz besonders wurde Christian Dresen ausgezeichnet. Er gehört 6 x 11 Jahre zum Verein und ist das einzige noch lebende Gründungsmitglied der „Lengeschdörpe Klompe“. Die Laudatio auf den Lendersdorfer Karnevalsverein hielt dann Bürgermeister Paul Larue. Als gelernter Historiker hatte er in den Annalen des Vereins geblättert und herausgefunden, dass der Begriff „Klompe“ zu dem Vereinsheim einer der ersten Katholischen Arbeitervereine in Deutschland gehörte.

Das Vereinsheim hieß „Em Klomp“. Hier wurde am 11.11.1950 die KG „Lengeschdörpe Klompe“ aus der Taufe gehoben. Das erste Motto – wusste Larue zu berichten – lautete „Freude und Frohsinn für alle“, fast nahtlos auch noch als Motto heute zu gebrauchen. Es könnte auch als Beschreibung für die drei Jubiläumstage gelten, die harmonisch und mit viel Frohsinn und Freude am und im Bürgerhaus über die Bühne gingen.

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