Düren - Lehrer erfreuen mit ihrem Spiel auf der Zither

Lehrer erfreuen mit ihrem Spiel auf der Zither

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
11476512.jpg
Die Bläserband aus den Jahrgängen 7-10 der Realschule Wernersstraße unter der Leitung von Micha Ruhr interpretierte Fetziges und Rockiges. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. „Raum ist in der kleinsten Hütte“ – so heißt es seit Jahrhunderten, wenn sich Menschen mit wenig Platz begnügen müssen. Die Turnhalle der Realschule Wernersstraße ist beileibe keine Hütte, aber für den Andrang der vielen Menschen – Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern – zum Weihnachtskonzert war sie nicht geschaffen.

Heinz Hermann Eschen, seit 20 Jahren Schulleiter, beklagt, dass das Raumangebot für den Sportunterricht der dreizügigen Schule suboptimal sei. „Wir sind froh, dass wir teilweise auf die Turnhalle der Martin-Luther-Schule ausweichen können“, sagte er.

Doch dem ersten Weihnachtskonzert tat diese Raumenge keinen Abbruch. Der Gast konnte im Gegenteil den Eindruck gewinnen, dass durch die kreative Gedrängtheit die Improvisation der Organisatoren und der jungen Künstler auf der Bühne immer wieder neue Schübe bekam. Bänke mussten immer wieder versetzt werden, andere Tische mit anderen Instrumenten wurden von hinten nach vorne getragen, spontan wurden Helfer aus dem Publikum rekrutiert, ein positives Miteinander entstand.

Kopf des Weihnachtskonzerts war Musiklehrer Klaus Broscheid, der von Micha Ruhr von der Musikschule Düren, Silke Gutbier und vielen anderen helfenden Händen unterstützt wurde.

Das Programm spannte einen Bogen von Barock bis Rock. Den Schülern aus den Jahrgängen 5 und 6 waren noch recht einfache Melodien aus der traditionellen deutschen Weihnachtsliteratur vorbehalten. Die Lieder „Kling Glöckchen“, „Leise rieselt der Schnee“ und „Wir wünschen Dir frohe Weihnacht“ konnten vom Publikum mitgesungen werden.

Die Musiker der älteren Jahrgänge brachten dann Rockiges, spielten fetzig und erfrischend „Winterwonderland“. Da wollte die Lehrerband mit „The nutrocker“ natürlich nicht zurückstehen. In den Reihen der Musiker gefielen Solisten an den Instrumenten und Solosängerinnen, die scheinbar mit überraschender Coolness kleine Patzer wegdrückten und wieder auf den Weg zurückfanden, den der Komponist vorgeschrieben hat. Die erst kürzlich gegründete Theatergruppe zeigte Ausschnitte aus „Alice in Wonderland“. Das Stück soll im Sommer vor der Schulgemeinde aufgeführt werden.

Einer der Höhepunkte war wohl der Auftritt einiger Lehrer mit Zithern, der bei allen Besuchern stürmischen Applaus auslöste.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert