Lebenshilfe investiert 2,2 Millionen in neues Center

Von: Jörg Abels
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Mit den Architekten legte der Vorstand der Lebenshilfe gestern symbolisch den Grundstein für das neue Lebenshilfe-Center . Foto: Abels

Düren. Die Innenwand, die der Grundstein einmal zieren soll, steht noch nicht. Sie muss erst noch gebaut werden. Der mittlerweile fertiggestellte Rohbau des neuen Lebenshilfe-Centers an der Arnoldsweilerstraße aber lässt bereits erkennen, wie der neue Mittelpunkt der Lebenshilfe Düren einmal aussehen wird.

Rund 2,2 Millionen Euro investiert der Verein in das barrierefreie Gebäude, das architektonisch bewusst zweckmäßig gehalten wird. „Hier sollen die Menschen im Mittelpunkt stehen“, erklärt Architekt Norbert Freudenberg.

„Unser Lebenshilfe-Center soll Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige und Interessierte sein, die umfassende Informationen und persönliche Beratung in allen Lebenslagen benötigen“, erklärte Geschäftsführer Wolfgang Prümm. Deshalb hat der Verein die Adresse an der Arnoldsweilerstraße auch ganz bewusst gewählt. Sie liegt nicht nur stadt-, sondern auch bahnhofsnah und ist somit für die Klienten der Lebenshilfe optimal erreichbar.

Verlaufen die im November begonnen Arbeiten weiter nach Plan, soll das Gebäude im kommenden Frühjahr bezugsfertig sein. „Wir gehen davon aus, dass wir im April/Mai einziehen können“, betont Prümm.

Dann sollen alle ambulanten Dienste und Angebote der Lebenshilfe im Center eine neue Heimat finden, vom Fahrdienst, der Rollstuhlfahrern und Menschen mit anderen Handicaps die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht, bis zur Weiterbildungseinrichtung und Freizeitabteilung.

Auch der Familien unterstützende Dienst, der Integrationsdienst, der Kindern und Jugendlichen eine inklusive Beschulung ermöglicht, und die Beratung im Bereich „Ambulantes Betreutes Wohnen“ werden künftig an der Arnoldsweilerstraße zu finden sein. „Informationen, Beratung und Service bilden den Grundauftrag des Lebenshilfe-Centers“, betont Prümm.

Auch die Verwaltung der Lebenshilfe mit ihren zehn Mitarbeitern, die zurzeit noch „Im Eschfeld“ untergebracht ist, wird in das neue Gebäude umziehen. „Die Räume im Eschfeld werden aber nicht ungenutzt bleiben“, versichert der Geschäftsführer. Nach dem Umzug wird dort der Betriebsrat einziehen, eine Erweiterung der Kita sei ebenso denkbar wie die Schaffung zusätzlicher Räume für die Frühförderung. „Wir werden abwarten wie sich der Bedarf entwickelt und dann reagieren“, erklärt Wolfgang Prümm.

Während die Verwaltung in Zukunft das dritte und Teile des zweiten Obergeschosses des Lebenshilfe-Centers nutzen wird, finden sich im ersten und restlichen 2. Stock die ambulanten Angebote. Im Erdgeschoss entsteht ein kleines Café, ein Treffpunkt für Mitarbeiter und Klienten aus dem Bereich „Ambulantes Betreutes Wohnen“. Daneben finden sich Schulungsräume für die Weiterbildungsabteilung, in denen aber auch öffentliche Veranstaltungen wie Musikabende und Lesungen stattfinden sollen.

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