Lebendige Rhythmen und gelebte Vielfalt bei „MultiKulti”

Von: ch
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„MultiKulti” trägt auch ihr Gesicht: die Gospel-Formation „Etoile” beim Musikwettbewerb in Düren. Foto: Christoph Hahn

Düren. Eigentlich ist alles wie immer: Die Besucher im „MultiKulti”-Jugendtreff am Haus der Stadt in Düren sind überwiegend jung und ein ziemlich international zusammengesetzter Haufen. Doch etwas ist dennoch anders: Vor einigen Stufen, auf die sich kurz darauf die Zuhörer setzen, sind Mikrofone und Lautsprecher-Boxen aufgestellt.

Denn Winfried Simon von der bei der Evangelischen Gemeinde angesiedelten Integrationsagentur und Jean-Pierre Sandjon, der Vorsitzende des Afrikanischen Kulturvereins, hatten Jugendliche türkischer, afrikanischer und anderer Abstammung zu einem Musik-Wettbewerb eingeladen. Der erfüllte das „MultiKulti” mit Rap, Rock, Gospel und anderen quicklebendigen Rhythmen - ganz so, wie der Name des Treffs es schon erahnen lässt.

Aus Düren waren sie gekommen - aber nicht nur - und machten so etwas von der Lebendigkeit einer gelebten Multikulturalität sicht- und hörbar. Ob sie nun von den Ladies der Formation „Etoile” oder den Jungs von der „Westpest” in Töne gekleidet wurde: Vielgestaltigkeit war am Abend des Wettbewerbs auf jeden Fall mehr als eine Parole.

Das sah auch Initiator Sandjon so. Fünf Monate, resümierte er, hätte die Vorbereitung zum Wettbewerb gedauert - unterstützt auch von einem Tontechniker, der mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in seinem mobilen Studio die einzelnen Stücke bis zur CD-Reife perfektioniert hat.

Sandjons Fazit lässt jedenfalls auf eine Neuauflage der Veranstaltung hoffen. Denn was dem Kulturmittler besonders gefallen hat, verspricht auch für die Zukunft Potenzial: „Ich habe junge motivierte, kreative und talentierte Menschen kennen gelernt, die durchaus etwas beizutragen haben, wenn man ihnen nur Gelegenheit dazu gibt.”
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