Lautstarker Applaus für „Krach bei Bach”

Von: dama
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Die 40 Jungkünstler begeisterten nicht nur mit hervorragenden Stimmen: Sie hatten auch das Bühnenbild und die Kostüme selbst gestaltet. Foto: dama

Düren. Wie es in der Barockzeit zuging - das erzählten die Jugendchöre von St. Anna und St. Marien und das Pfarrorchester von St. Anna unter Leitung von Hans-Josef Loevenich jetzt im Dürener Haus der Stadt.

„Krach bei Bach” hieß das Stück, bei dem auch verraten wurde, dass der Sohn von Johann Sebastian Bach eigentlich ganz schön ungezogen war.

Dabei versuchten die jungen Darsteller, mit ihren Zuschauern in die Zeit des Barock einzutauchen - ohne den Bezug zur Gegenwart ganz zu verlieren. Das Musiktheaterstück von Rainer Bohm schlug eine Brücke von Welt des Komponisten Johann Sebastian Bach zur Moderne, indem die Motive aus Bachwerken mit Elementen der Popkultur verbunden wurden.

Eine Zeitreise ins Barock

So gab es in vielen Szenen auch einen Einblick in den Tagesablauf im Hause Bach. Erzählt wurde von Bachs Kindern, der verliebten Tochter und den immer wieder in den Vordergrund rückenden Interessen der Kinder für Musik. Bei dem etwa zweistündigen Stück, welches im Haus der Stadt zweimal zur Aufführung kam, tauchten unter anderem Zitate von Beethovens Symphonie Nummer 5, Mozarts „Kleiner Nachtmusik” und Mendelssohns „Italienischer Symphonie” auf.

Die Künstler, alle zwischen acht und achtzehn Jahre alt, haben schon viele gemeinsame musikalische Momente miteinander erlebt. Für das Stück „Krach bei Bach” wurde bereits seit den Sommerferien wöchentlich geprobt. Zusätzlich gab es drei intensive Probetage in den Osterferien sowie mehrere Halbtagsproben an den vergangenen Samstagen.

Die Mühen haben sich gelohnt: Zweimal war der Zuschauerraum im Haus der Stadt gut gefüllt, zweimal spendeten die Gäste lautstarken Applaus für „Krach bei Bach”.
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