Larues Berlinreise verärgert SPD

Von: cl
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Düren. Auch wenn Bürgermeister Paul Larue mit positiven Signalen von einem Gespräch über die Dürener Ostumgehung aus Berlin heimgekehrt ist, erhält er für seine Reise nicht nur Beifall.

Larue hatte wie berichtet im Bundesverkehrsministerium für eine schnelle Realisierung der B56n geworben und die einstimmig vom Rat verabschiedete Resolution zum Thema überreicht. In seiner Begleitung: Unternehmer Eberhard Hess von der Bürgerinitiative pro B56n und der Dürener CDU-Bundestagsabegordnete Thomas Rachel.

„Alle reden von gemeinsamem und überparteilichem Handeln in dieser überaus wichtigen Stadtentwicklungsmaßnahme für Düren. Und was tut der Bürgermeister, der ja nicht Bürgermeister einer Fraktion ist? Er schnappt sich zwei stramme CDU-Funktionäre und fährt zum Verkehrs-Staatssekretär nach Berlin”, klagt die SPD-Stadtvorsitzende Liesel Koschorreck.

„Die beiden Dürener Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan von der SPD und Oliver Krischer von den Grünen, die zur gleichen Zeit in Berlin arbeiten, werden nicht einbezogen.” Manchmal sei der Bürgermeister eben auch nur Parteipolitiker, resümiert Koschorreck.

Paul Larue sieht das anders. Er habe als Bürgermeister in Berlin für alle Dürener Fraktionen gesprochen und betont, dass es in der Stadt einen parteiübergreifenden Konsens bei diesem Thema gebe, sagte er der DZ.

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