Larue: „Eine eigene und starke Wirtschaftsförderung“

Von: sj
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Bürgermeister Paul Larue (CDU) und der Aufsichtsratsvorsitzende Henner Schmidt spielten Hauptgeschäftsführer Thomas Hissel (von links) und dem Team der WIN.DN symbolisch den Ball zu. Foto: Stephan Johnen

Düren. Wie könnte es an einem spielfreien Tag der Europameisterschaft auch anders sein: Mit einem symbolischen Anstoß haben Dürens Bürgermeister Paul Larue (CDU) und der Aufsichtsratsvorsitzende Henner Schmidt (SPD) am Montagabend den neuen Standort der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Gewerbegebiet „Im großen Tal“ eröffnet.

Sie spielten den Ball dabei Dürens Kämmerer und Erstem Beigeordneten Thomas Hissel zu, der Hauptgeschäftsführer des Wirtschafts- und Innovationsnetzwerks (WIN.DN) ist. Vom neuen Standort aus wollen Hissel und sein verstärktes Team Dürener Unternehmen sowie Gründer unterstützen, Neuansiedlungen initiieren und begleiten und den Wirtschaftsstandort Düren voranbringen und weiter entwickeln.

„Wir möchten Dienstleister der Betriebe sein“, sagte Paul Larue beim Festakt auf dem Hof des WIN.DN-Standorts „Am Langen Graben“. Die „eigene und starke Wirtschaftsförderung der Stadt Düren“ habe die Aufgabe, die Standorte der ansässigen Unternehmen zu sichern und neue Unternehmen zu gewinnen, die sich in Düren ansiedeln möchten. Im Talk mit unserem Redakteur Ingo Latotzki antwortete Larue auf die Fragen, welche Erwartungen er mit Blick auf die personell verstärkte Wirtschaftsförderung habe, dass die Anzahl und Qualität der Arbeits- und Ausbildungsplätze steigen müsse, damit Düren auch in Zukunft ein interessanter Wohn- und Arbeitsort bleibe.

„Jede einzelne Aufgabe der WIN.DN ist für sich genommen schon eine Herkulesaufgabe“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Henner Schmidt. Wichtige Themen seien das interkommunale Gewerbegebiet mit Langerwehe, die Felder Tourismus und Handel und die Etablierung eines Hochschul- oder Fachhochschulstandortes in Düren.

Das Interesse an der neu aufgestellten Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft war groß. Über 100 Vertretern von Unternehmen, Betrieben, Verbänden und der Stadt- und Kreisverwaltung waren der Einladung gefolgt, Thomas Hissel und sein Team kennenzulernen. „Wir wollen die Herausforderungen der Dürener Unternehmen zu unseren eigenen Herausforderungen machen“, erklärte Winfried Kranz-Pitre, der zweite Geschäftsführer der WIN.DN, der zuvor bei der Aachener Wirtschaftsförderung gearbeitet hatte.

Die Herausforderung, den Wirtschaftsstandort Düren voranzubringen, habe ihn gereizt, sagte er. Weiterer Geschäftsführer der WIN.DN ist der bisherige Leiter der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Heinz Mannheims. Die WIN.DN werde weiterhin Behördenlotse für Unternehmen sein.

Während am neuen Hauptstandort im Gewerbegebiet schon gearbeitet wird, soll die zweite Anlaufstelle in der Innenstadt, der sogenannte „iPunkt“, im Spätsommer eröffnet werden. Die WIN.DN arbeitet dabei mit der Dürener Kreisbahn und dem Kulturbetrieb der Stadt zusammen.

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