Langerwehe - Langerweher werden zur Kasse gebeten

Langerweher werden zur Kasse gebeten

Von: cl
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Langerwehe. Die Langerweher müssen 2010 für die Abgaben an die Gemeinde tiefer in die Tasche greifen. Die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser, Straßenreinigung und Winterdienst steigen. Bei der Abfallentsorgung werden einige Gebühren steigen, andere sinken.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurden die neuen Sätze am Donnerstagabend einstimmig abgesegnet. Nachdem der Zweckverband Entsorgungsregion West angekündigt hatte, dass er geplante Investitionen in der Müllverbrennungsanlage Weisweiler nach hinten verschiebt, musste im Langerweher Rathaus in Sachen Müllgebühren noch einmal neu gerechnet werden.

Herausgekommen sind Gebühren, die deutlich unter dem ersten Ansatz liegen. So werden 2010 für die graue Tonne bei einer Entleerung alle vier Wochen einschließlich ein Sperrmüllabfuhr 97,07 Euro (60 Liter), 140,36 Euro (120 Liter) oder 227,16 Euro (240 Liter) fällig - und damit nur unwesentlich mehr als 2009. Werden die grauen Tonnen alle 14 Tage entleert (ohne Sperrmüllabfuhr) beträgt die Gebühr für die 120-Liter-Tonne 234,06 Euro (2009: 238,54), für die 240-Liter-Tonne 407,66 Euro (422,76).

Günstiger wird die Entsorgung bei den Containern, für die künftig zwischen 4 und 6 Prozent weniger gezahlt werden muss. Weniger kostet auch die Biotonne: für das 120-Liter-Gefäß werden künftig 81,91 Euro (bisher 92,52) fällig, für die 240 Liter 128,21 Euro (143,96). Die Straßenreingungsgebühren steigen 2010 von 92 Cent auf 1,09 Euro pro Meter. Der Winterdienst wird ebenfalls teurer: Statt 40 Cent müssen jetzt 43 Cent pro Meter bezahlt werden. Grund sei der strenge Winter 08/09 und die damit verbundenen höheren Kosten, erklärte Bürgermeister Heinrich Göbbels.

Teurer wird in der Gemeinde Langerwehe auch die Entwässerung. Für das Schmutzwasser werden im kommenden Jahr 2,57 Euro statt bisher 2,41 Euro pro Kubikmeter fällig, das Niederschlagswasser schlägt mit 52 Cent (bisher 48 Cent) pro Quadratmeter versiegelter Fläche zu Buche. Dabei müssen sich die Langerweher für die folgenden Jahre auf weitere Erhöhungen einstellen, wenn der Verkaufserlös aus Sonderbauten, der die Gebühren zwischenzeitlich senkte, „verfrühstückt” ist.
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