Pier - Langerweher Dreigestirn wird noch einmal inthronisiert

Langerweher Dreigestirn wird noch einmal inthronisiert

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Viel Applaus gab es für den ersten Auftritt von Jugendmariechen Lena Esser. Foto: Andreas Bongartz

Pier. Das ist selbst für Karnevalisten ein wenig jeck: Ludwig Lingscheidt, Klaus Leisch und Christian Lingens feierten ihre Proklamation als Dreigestirn der KG „Rot-Weiß“ Pier, als Prinz Ludwig I., Bauer Klaus I. und Jungfrau Christiane I. darf sich das Trio aber noch auf eine zweite Inthronisation freuen: Die Kooperation der KGs der Gemeinde Langerwehe untereinander macht‘s möglich.

So werden die neuen Pierer Narrenherrscher am kommenden Samstag ebenfalls als Ortstollitäten der KG „Pannebäcker“ vorgestellt, als erstes gemeinsames Dreigestirn der Gemeinde Langerwehe.

Die Proklamation im Pierer Bürgerhaus bildete somit für Prinz Ludwig I., Bauer Klaus I. und Jungfrau Christiane I. einen ersten Vorgeschmack auf die besonders jecke Session, die ihnen bevor steht. Passend dazu regieren sie ihr Pierer Narrenvolk unter dem Motto „Ons Dreijestirn met Hätz, die bruche kei Jesetz“.

Auch für Präsident Hans-Winand Hamacher, genannt Wiemel, ist es eine besondere Session: Vor 20 Jahren hat er das Amt übernommen und wird es ab der Session 2015/2016 in andere Hände legen. So führte der KG-Präsident ein letztes Mal durch eine Inthronisation neuer Tollitäten und konnte im gut gefüllten Bürgerhaus ein abwechslungsreiches Programm närrischen Frohsinns präsentieren.

Klar, dass dabei die befreundeten Gesellschaften aus Langerwehe nicht fehlen durften. „Pannebäckere“ und „Löstige Döppesbäckere“ sorgten nicht nur für ein prächtiges Bild auf der Bühne im Bürgerhaus, sondern brachten auch ihre jeweiligen Garden mit, die das Tanzbein schwangen. Begeisternde Tanzdarbietungen boten auch die eigenen Kräfte der „Rot-Weißen“: Die kleine Garde mit Nele Stolberger, Carina Heisig und Lena Esser stand in neuen Uniformen auf der Bühne und zeigte ihr Können.

Im Falle von Jugendmariechen Lena Esser war es sogar der erste Auftritt vor Publikum, der mit viel Applaus bedacht wurde. Daneben gab es Musik von „De Schluffe“ aus Köln und der heimischen Gruppe „Bremsklötz“, in der Bütt stellte „Et Lisbeth“ die Lachmuskeln der Anwesenden auf eine harte Bewährungsprobe.

Hohe Auszeichnung

Im Laufe des Abends wurde Herbert Schlächter für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein ausgezeichnet. Der Präsident des Regionalverbandes Düren, Heribert Kaptain ehrte Schlächter mit dem RVD-Verdienstorden in Gold mit Edelsteinen.

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