Langerwehe liegt für einen Tag an der Copacabana

Von: kin
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In Langerwehe wurde es am Wochenende brasilianisch: Beim Sommerfest der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ gab es unter anderem Samba-Tänzerinnen zu sehen. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Wahnsinn! Die Stimmung, die hier heute herrscht ist einfach unglaublich. Aber die Menschen in Brasilien verstehen es eben zu feiern“, Simone Schneider lacht. Und dabei war sie überhaupt nicht in Brasilien. Aber in Langerwehe.

Und da fand jetzt unter dem Motto „Brasil olé“ das traditionelle Sommerfest der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“, einem Zusammenschluss von Einzelhändlern, Geschäftsleuten und Freiberuflern, statt. „Das Motto ist genau richtig gewählt“, sagt Peter Schmidt. „Alle sind im WM-Fieber, da passt so ein Fest doch absolut perfekt.“ Heinz Herten, Vorsitzender der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ hatte den Besuchern des Sommerfestes eine Copacabana in der Töpfergemeinde versprochen – und genau die haben die tausenden Besucher auch bekommen.

Mit von der Partie waren unter anderem eine flotte Sambatanzgruppe, fetzige brasilianische Trommler und Sportler, die die brasilianische Kampfsportart Capoeira vorführten. Entlang der Wehter Hauptstraße herrschte brasilianische Lebensfreude pur.

In der Geschäftsstelle der Sparkasse ist darüber hinaus noch bis Samstag, 19. Juli eine Ausstellung mit Arbeiten von Lucia Hinz zu sehen. Die gebürtige Brasilianerin kam 1988 nach Deutschland und lebt seit 1996 in Belgien. Seit sieben Jahren ist die sympathische Künstlerin Mitglied der brasilianischen Akademie der bildenden Kunst von Rio de Janeiro. Die Bilder von Lucia Hinz sind sehr farbenfroh und spiegeln jede Menge Lebensfreude wieder. Die Farben und Techniken, die sie für ihre Bilder verwendet, erinnern an Arbeiten von Kandinsky, Matisse und Miró. „Wir sind mit unserem Sommerfest sehr zufrieden“, sagt Heinz Herten von der IV „Pro Langerwehe“. „Bis auf einen heftige Regenschauer hat das Wetter mitgespielt, und es waren sehr viele Menschen in Langerwehe.“

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