Langerwehe: Frustrierende Haushaltssituation

Von: tob
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Langerwehe. Gerade noch 500.000 Euro an freiwilligen Leistungen stellt die Gemeinde Langerwehe in den Haushalt ein. Mehr geht in der aktuellen finanziellen Situation nicht, und deswegen sprachen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstagabend auch von einer frustrierenden Situation.

Rund 4,7 Millionen Euro wird der Fehlbetrag für dieses Jahr aufweisen, erklärte Bürgermeister Heinrich Göbbels. Die Schlüsselzuweisungen seien um über eine Million Euro auf 3,985 Millionen Euro gesunken. Die Ausgleichsrücklage von 5,3 Millionen Euro habe man bereits 2010 aufgebraucht, und daher sei das Haushaltssicherungskonzept nötig.

Göbbels kritisierte, dass die Kreis- und Jugendamtsumlage mit 9,026 Millionen Euro sehr hoch ausfalle, und er betonte, dass ohne externe Hilfe keine Konsolidierung möglich sei. Die Verwaltung habe alle Haushaltsstellen auf Einsparpotenziale geprüft, mehr sei jedoch nicht möglich.

Die Politiker aller Parteien waren sich einig, dass den Langerweher Bürgern keine weiteren Einschnitte zumutbar seien. Der größte Betrag wird in das Töpfereimuseum gesteckt. Aufwendungen von 407.550 Euro stehen Erträgen von 131.900 Euro gegenüber. 275.650 Euro muss die Gemeinde somit zuschießen. Für die Kulturhalle werden 158.250 Euro fällig, nach Abzug der Erträge bedeutet das für die Gemeinde eine finanzielle Belastung von 136.500 Euro.

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