Langerwehe: 19 Kiefern fallen

Von: nh
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Langerwehe. Die Zeit und der harte Winter haben an Straßenbelägen im Gemeindegebiet heftig „genagt”. Da sind dringend Reparaturen nötig, um der Verkehrssicherungspflicht zu genügen.

Im Haushalt 2009 sind hierfür 120.000 Euro vorgesehen. Nachdem im Februar alle Straßen im Gemeindegebiet abgefahren und auf sichtbare Mängel geprüft worden waren, legte die Verwaltung dem Bauausschuss jetzt eine Dringlichkeitsliste vor.

Für Reparaturen sowie sonstige Arbeiten wie Reinigung der Straßeneinläufe gehen gut 27.000 Euro drauf, die Behebung der Unfallgefahr in der Kreuzfelder Straße vor Haus 11 kostet 8600 Euro; obendrein sollen acht Kiefern in der Straße „Zur Kalkbahn”, drei „Auf dem Feldchen”, sieben in der Kreuzfelder Straße sowie eine in der Ulhausgasse gefällt werden, weil die Wurzeln Straßen- und Gehwegpflaster angehoben haben; Kosten: 9500 Euro - einschließlich Ersatzpflanzung.

Somit bleiben gut 74.000 Euro für eigentliche Straßenreparaturen. Die gehen drauf für die Sanierung der Weberstraße (von Schloss- bis Paradiesstraße), für die Gemeindeverbindungsstraße nach Nothberg (von der K 49 bis Gut Lamerdriesch), für die Bordsteinsanierung „Am Wehebach” sowie neue Betonstufen an der Treppenanlage von „Auf dem Feldchen” bis „Am Königsbusch”.

Die Straßenstücke sollen wieder mittels des so genannten Dünnbettschichtverfahrens (DSK) aus Kaltbitumen saniert werden. DSK war bereits 2007 erfolgreich in Teilbereichen der Schlossstraße, „Schafenberg” und „Auf den Kämpen” eingesetzt worden, im vergangenen Jahr in der Beethovenstraße, Teilen der Kreuzherrenstraße, Teilen der Gemeindeverbindungsstraße nach Inden-Altdorf, der Wenauer Straße sowie der Weierstraße.

Bei diesem Verfahren werden - wie berichtet - zwei Schichten verlegt: Die Erste dient als Profilausgleich und Haftbrücke, die zweite wird dann auf die gleichmäßig ebene Unterlage verlegt. Ursprünglich wollte die Gemeinde in diesem Jahr die Hospitalstraße und den Pochmühlenweg sanieren.

Diese Projekte sind jedoch verschoben worden auf den Zeitpunkt, wenn dort Versorgungsleitungen neu verlegt werden und die Teerdecken dann ohnehin aufgerissen werden müssen.
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