Landtagswahl: 580 Helfer für 63.708 Wähler

Von: bugi
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Ute Rieger, Bettina Carl und Hans-Jörg Feltes (v.l.) sind für die Organisation der Landtagswahl in Düren verantwortlich. Foto: bugi

Düren. Es ist ein logistischer Kraftakt für die Stadt Düren: 63.708 Dürener sind am 14. Mai aufgerufen, in 54 Wahllokalen zur Landtagswahl ihre Stimme abzugeben. Zehn Prozent der Wähler haben sich schon entschieden, die Briefwahl zu beantragen. Die Zahl dürfte allerdings noch deutlich ansteigen.

In gut 600 Fällen sind die Wahlbenachrichtigungen mit dem Vermerk „unzustellbar“ zurückgekommen.

„Wahlen sind also auch immer für unser Melderegister wichtig“, sagt Hans-Jörg Feltes, Leiter des städtischen Bürgerbüros, der die Wahl organisiert. „Wir werden jetzt in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt ermitteln, wo diese Bürger abgeblieben sind.“ Wer also bisher noch keine Wahlbenachrichtigung von der Stadt erhalten hat, sollte sich im Bürgerbüro, Markt 2, Telefonnummer 02421/252031, melden und sich ins Wahlverzeichnis eintragen lassen. Zur Wahl selbst darf man dann auch ohne die entsprechende Wahlbenachrichtigungskarte erscheinen, muss sich dann aber ausweisen können.

Bei den Wahllokalen selbst hat es in diesem Jahr eine einzige Änderung gegeben: In den Gürzenicher Stimmbezirken wird nicht mehr in der Hauptschule, sondern in der Grundschule gewählt. Wer nicht in einem der 54 Wahllokale seine Stimme abgeben möchte, kann auch per Briefwahl über die Zusammensetzung des neuen NRW-Landtages entscheiden. Die Unterlagen kann man entweder mit dem Wahlbenachrichtigungsbrief anfordern, per Email unter briefwahl@dueren.de oder über ein Online-Formular auf der Internetseite www.dueren.de/wahlen. Spätestens am Wahltag um 18 Uhr müssen die Wahlbriefe im Rathaus oder im Bürgerbüro abgegeben sein. Wer den Stimmzettel per Post schicken will, sollte ihn spätestens am Donnerstag abschicken.

54 Wahllokale

Ein Kraftakt ist es auch, die rund 580 benötigten Wahlhelfer zu finden, die am Wahlsonntag in den 54 Wahllokalen und den neun Briefwahlbezirken die Stimmen auszählen. „Es gibt viele Freiwillige. Wir fangen auch immer sehr früh damit an, Mitarbeiter von Behörden anzuschreiben“, sagt Hans-Jörg Feltes. Für die Beisitzerposten in den einzelnen Wahlvorständen werden aber nach wie vor Freiwillige gesucht, die sich ebenfalls im Bürgerbüro melden können. Für die ehrenamtliche Tätigkeit gibt je nach Funktion zwischen 30 und 50 Euro – das ist sogar etwas mehr, als es die Landeswahlordnung vorsieht.

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