Heimbach - Landschaftsmaler Walter Lunz: Virtuoser Umgang mit dem Licht

Landschaftsmaler Walter Lunz: Virtuoser Umgang mit dem Licht

Von: avl
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Zur Eröffnung seiner Ausstellung in Heimbach freute sich der Landschaftsmaler Walter Lunz über die rege Resonanz. Gerne beantwortete er die vielen Fragen seiner Gäste. Foto: A. van Londen

Heimbach. Strahlende Frühjahrssonne lockte wahre Menschenmassen nach Heimbach. Strahlende Sonnen- und Lichtverhältnisse waren dann auch die Highlights der aktuellen Ausstellung im Haus des Gastes. Der Landschaftsmaler Walter Lunz präsentiert dort einen repräsentativen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens – vor allem Natur- und Landschaftsgemälde.

Viele der Frühlingswanderer landeten früher oder später auch bei Walter Lunz im Haus des Gastes. Die Nordeifel und das Hohe Venn sind wunderschön und einzigartig. Kein Wunder also, dass beide Landschaften von vielen kreativen Menschen festgehalten werden wollen – mit Kameras oder mit Farben auf Leinwänden.

Ein Perfektionist

Die Gemälde, die die Nordeifel künstlerisch festhalten, stehen bei Liebhabern hoch im Kurs. Dabei spielt nicht immer eine Rolle, ob es sich bei den Malern um Profis oder Hobbykünstlern handelt. Das Abgebildete steht im Vordergrund. Walter Lunz, Eifelmaler aus Passion, steht genau dazwischen. Obgleich er seine Malerei stets als Nebentätigkeit versteht, strahlen seine Bilder eine Professionalität aus, die seinen in den Jahren entstandenen Perfektionismus eindrucksvoll unterstreichen.

Besonders sein virtuoser Umgang mit unterschiedlichsten Lichtsituationen, lassen aus Ausstellungsbesuchern echte Fans werden. Auch seine Rahmungen verdienen es, erwähnt zu werden. So manches Gemälde wird durch Hölzer – so wie sie gewachsen sind – geschmackvoll und stilsicher geadelt. Walter Lunz Gemälde stechen aus dem Gros vieler Eifeler Landschaftsbilder hervor. Walter Lunz wurde 1954 in Kalterherberg, am Rande des Hohen Venns geboren, wo er auch heute noch lebt und künstlerisch tätig ist.

Die Bilder sprechen für sich

Der Künstler sagt zu seiner Arbeit: „Mein erklärtes Ziel ist es mit meinen Gemälden dem Betrachter die Schönheit und den Reiz dieser Naturlandschaft zu zeigen. Auf den Bildern soll die Stille sichtbar und Sehnsüchte geweckt werden. Daher wähle ich Klarheit im Ausdruck. Meine Bilder sollen nicht provozieren oder Erklärungen brauchen. Ich spare aus und ignoriere, was mich stört und will so dem Betrachter vor Augen führen, was wir im Begriff sind zu verlieren.“

Die ökologische Misere, in der sich die Welt und natürlich auch die Eifelregion befinden, macht die Werke von Lunz aktueller denn je: „Ich möchte die Schönheit der mich umgebenden Natur den Menschen in dieser hektischen von Umweltkatastrophen und Zerstörung zeigen. Ich hoffe, dass ich ein wenig zum bewussten Umgang mit der Natur beitragen kann, indem ich den Menschen eine der schönsten und letzten Naturreservate im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Belgien durch meine Bilder vor Augen führe.“

In die Tradition eingereiht

Zahlreiche Ausstellungen, haben den Maler Walter Lunz bis weit über die Grenzen seiner Heimat bekannt gemacht. Seit 1969 widmet sich der Autodidakt leidenschaftlich der Beobachtung der Natur und deren malerischen Umsetzung. Es mag sein, dass sich Walter Lunz als Maler selbst wie ein Einzelgänger fühlt. Dennoch werden er und seine Kunst, wie viele andere Landschaftsmaler auch, von traditionell Erlerntem, Überliefertem getragen. Auch er hat Werke anderer Künstler studiert, von ihnen gelernt und sich damit in eine Tradition eingereiht. Doch Lunz geht einen Schritt weiter. Er versteht es vortrefflich, sich in Stil und Charakter abzugrenzen, einzigartig in Szene zu setzten. Seine Ausstellung im Heimbacher Haus des Gastes, Über Rur 3, ist noch bis Sonntag, 30. März, zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 14 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.walterlunz.de.

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