Landschaftsfotografien aus der Eifel

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
„Wolkenkratzer” hat Adalbert
„Wolkenkratzer” hat Adalbert van Londen diesen Eifelblick zwischen „Himmel und Äd” genannt.

Simonskall. „Das Leben ist so rasch, laut und flüchtig. So viel geschieht und reiht sich doch schnell in die Warteschlange des Vergessens ein”, sagt Adalbert van Londen. Der Schmidter Journalist und Fotograf hat viele dieser Momente und Aussichten, wie sie für die Eifel typisch sind, fotografisch festgehalten.

„Subjektiv und emotional”, wie er selbst sagt. Eine kleine Auswahl stellt er nun aus. Das Oberthema lautet „Eifel-Blicke - zwischen Himmel und Äd”. Es geht um das Zwiegespräch zwischen dem Grund, auf dem wir gehen, und dem Himmel über uns.

„Was liegt näher, als in dieser Landschaft Fotos zu machen?”, fragt van Londen, der fast immer mit der Kamera unterwegs ist. Obwohl er seit 40 Jahren in der Eifel lebt hat er den Blick für das, was die Eifeler direkt vor der Haustüre haben, nicht verloren. „Bei manchen Kindern mache ich mir eher Sorgen.

Spielekonsolen und Fernsehen schaffen ein eindimensionales Weltbild, in dem Fühlen, Schmecken und Riechen nicht mehr stattfinden”, sagt van Londen. Wenn Kinder dann den Wunsch nach dreidimensionalen Filmen und Computerspielen äußern würden, dann könne man nur sagen: „Geht raus in die Natur, da habt Ihr 3-D.”

Van Londen zeigt seine Landschaftsfotografien - ein Bildband und ein Kalender sind geplant - nicht, um die Natur in die Wohnzimmer zu bringen. Er will mit den Fotografien anregen, die Natur selbst mit allen Sinnen zu erfahren. Van Londen versteht seine Bilder als „Appetithäppchen”, die Lust auf die Eifel machen sollen.

Lust auf die Liebesinsel im Rursee bei Eschauel, einen Spaziergang über die Stege des Hohen Venns, eine Tour durch die Rapsblüte oder ein Picknick auf einer Liegewiese mit Blick in das Wechselspiel aus Sonne und Wolken. Zum Thema „Himmel und Äd” und zur Eifel zählen für van Londen auch die stets umstrittenen Windräder, die manchmal an den Wolken zu kratzen scheinen.

Täglich veröffentlicht er auf Facebook einige Bilder, um in einer Welt, die oftmals von negativen Nachrichten und Katastrophen geprägt ist, einfach positive Gefühle auslösen.

Bis Ende August sind 15 Fotografien des Schmidters in der Mestrenger Mühle bei Simonskall zu sehen.
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