Schlich - Landrat Spelthahn: „Ein immens wichtiges Projekt”

Landrat Spelthahn: „Ein immens wichtiges Projekt”

Von: fjs
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Nach monatelangem Provisorium
Nach monatelangem Provisorium gibt es jetzt einen Neubau: Wolfgang Hoffmeister (Bildmitte) und sein Team der Rettungswache Schlich feierten mit zahlreichen Gästen den Einzug in das neue multifunktionale Wachgebäude.

Schlich. „Ein immens wichtiges Projekt für den ländlichen Bereich”, nennt Landrat Wolfgang Spelthahn die Rettungswache in Schlich. Seit mehr als 25 Jahren befindet sie sich am Schützenplatz in Schlich. Und jetzt in einem neuen Gebäude.

Einem multifunktionalen; denn neben der Rettungswache für den Bereich der Gemeinden Langerwehe und Inden sind hier noch die Einsatzeinheit II des DRK-Kreisverbandes, die Löschgruppe Schlich der Langerweher Feuerwehr und die DRK-Bereitschaft Schlich untergebracht.

Rund 600.000 Euro hat die Maßnahme gekostet, Bauherr war das Deutsche Rote Kreuz, der Kreis und die Gemeinde sind die Mieter. Für die Wehr stehen nun eine Fahrzeughalle, zwei Schlafräume, ein Aufenthaltsraum, ein Lager und der Desinfektionsbereich zur Verfügung.

Ein weiterer interessierter Nutzer meldete sich während der schlichten Einweihungsfeier und bat ebenfalls um Unterkunft: Notfallseelsorger Volker von Eckhartstein. Er wünscht sich, dass das Einsatzkräfte-Nachsorgeteam (EKNT) dort ein Zuhause hat, wo die Betreuungsgruppe für Einsatzkräfte vor mehr als einem Jahrzehnt gegründet wurde. Die Rettungswache Schlich, eine von sieben im Kreis Düren, wird vom Roten Kreuz (Kreisverband Düren) betrieben, dem der Kreis als Träger des Rettungsdienstes die Sicherstellung für das Gebiet Langerwehe/Inden übertragen hat.

DRK-Präsident Walter Ramm sprach den nicht mehr zeitgemäßen Zustand des bisherigen Gebäudes an. Eine Renovierung lohnte nicht mehr. „Ein Musterbeispiel für gute Zusammenarbeit zwischen Kreis, Gemeinde Langerwehe und dem DRK”, lobte Landrat Wolfgang Spelthahn und sah die Konzeption des Kreises bestätigt, den Betrieb der Rettungswachen Hilfsorganisationen zu übertragen. Für die Gemeinde Langerwehe, so betonte Bürgermeister Heinrich Göbbels, „ist dieser zentrale Platz ein Highlight in der Herrschaft”. Die Nähe des Rettungsdienstes und der Feuerwehr, so Göbbels, „vermitteln den 23.000 Einwohnern in beiden Gemeinden ein Gefühl der Sicherheit. Dass die Hilfe zeitnah erreichbar sein, müsse ist für Landrat Spelthahn selbstverständlich. „Die Zusammenarbeit haupt- und ehrenamtlicher Kräfte bildet ein sehr tragfähiges Netzwerk”.

Die Rettungswache Schlich nahm am 1. April 1984 ihre Arbeit auf und wird seit diesem Zeitpunkt von Wolfgang Hoffmeister geleistet. Rund um die Uhr stehen 7,6 hauptamtliche Kräfte mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer bereit. Bisher wurden rund 24.500 Einsätze gefahren. Rein rechnerisch 3,5 Mal pro Tag rücken die Retter aus.
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