Echtz - Landfrauen-Tipps: Die Flamingoblume verzaubert die Küche

Landfrauen-Tipps: Die Flamingoblume verzaubert die Küche

Von: Anne Wildermann
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Anne Kayser hat ihre Kugelvase, die früher mit einer glänzenden Silberschicht überzogen war, nicht weggeworfen und sie mit einer grünen Anthurie und einem bemoosten Birnenzweig dekoriert. Foto: Wildermann

Echtz. Selber machen statt kaufen: Oft fehlt die Zeit dazu, weil Beruf, Familie und Haushalt kaum Platz für das Ausleben von kreativen Ideen lassen. In loser Folge stellt die DZ Landfrauen aus unserer Region vor, die ein Händchen fürs Selbermachen haben und dazu jede Menge Tipps und Tricks kennen. Landfrau Anne Kayser (61) aus Echtz lebt mit ihrer Familie auf einem landwirtschaftlichen Hof und beschäftigt sich viel mit Dekorationen für die Stube als auch mit Floristik. Seit 25 Jahren ist sie Mitglied bei den Landfrauen Düren.

„Ich wusste eine Zeit lang gar nicht, dass ich so vieles kann“, sagt Kayser, die zufällig bei den Landfrauen gelandet ist. Damals wurde sie angesprochen, eine Tanzgruppe für Karneval mit aufzubauen und seitdem tritt sie alle zwei Jahre auf.

Früher hat Kayser gestrickt, genäht, gehäkelt, gebacken – auch mit Salzteig – und Schreinerkurse belegt. „Meine Interessen haben stets gewechselt, und ich wollte auch immer etwas Neues ausprobieren“, erzählt sie. Einrichtungszeitschriften liest die Landfrau zwar, allerdings setzt sie die vorgeschlagenen Ideen nie eins zu eins um. „Ich liebe das Individuelle und mag es nicht, wenn es in meinem zu Hause aussieht wie im Katalog.“ Kayser hat ein Händchen für Dekorationen. Ihr Tipp: vor allem alte Vasen oder Gefäße nicht wegwerfen, sondern hervorholen und mit pfiffigen Kniffs den alten Gegenstände Frische verleihen, die dann die Wohnung zum Hingucker machen.

Kayser besitzt seit Jahren eine Kugelvase, die früher mit einer Silberschicht überzogen war, aber durchs Putzen stumpf wurde. Jetzt wirkt sie wie neu. „Ich habe eine einzelne grüne Anthurie, auch Flamingoblume genannt, mit einem ebenfalls grünen Deko-Blatt fertig abgepackt gekauft.“

Zusammen mit dem Deko-Blatt hat sie die Blume in ein breites Wasserglas gestellt und dieses in die runde Vase gestellt. Der Vorteil: Das Blumenwasser kann leichter gewechselt werden. Damit die Anthurie in der großen Vase nicht versinkt, hat Kayser einen bemoosten Birnenbaumzweig aus ihrem Garten quer über die Kugelvase gelegt. „Mir gefällt besonders, dass der Ast keine klaren Linien hat und hier und da einige Verästelungen. Je unansehnlicher Dinge sind, desto schöner finde ich sie“, sagt sie. Ihren Platz hat die Anthurie auf dem Küchentisch gefunden.

Im Wohnzimmer hat Kayser eine Bodenvase auf den niedrigen Wohnzimmertisch platziert. Darin hat sie einen langen Ast, den sie im Wald gefunden hat, hineingestellt. „Statt frischen Blumen habe ich dieses Mal getrocknete Hortensien genommen. Die sind noch von Weihnachten übriggeblieben“, erklärt Kayser. Diese hat sie mit einem langstieligen Blatt in eine reagenzglasähnliche Vase mit Wasser gesteckt und diese neben den Ast gestellt. In der Adventszeit bastelt und gestaltet Kayser viele Kränze, die sie zum Teil auch mit ihren Schwestern auf Weihnachtsmärkten verkauft.

Kontakt unter anne.kayser@gmx.net.

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