Landesligist Wenau muss auf erfahrene Spieler verzichten

Von: luk
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Jugendsport Wenau steht vor einer schwierigen Saison. Trainer Markus Hambach (stehend 3. v.l.) hat einiges zu tun: Er muss gleich 13 Neuzugänge eingliedern und seine Mannschaft zu einer Einheit formen.

Wenau. „Wir wissen alle, dass die kommende Saison eine schwierige werden wird”, prophezeit Markus Hambach. Dennoch huscht dem Trainer von Jugendsport Wenau bei diesen Worten ein Lächeln über das Gesicht. Angst haben er und seine Mannen vor der bevorstehenden Landesligasaison keineswegs.

Dabei hätte der Trainer allen Grund Trübsal zu blasen: Unter anderem verließen Leistungsträger und Führungsspieler wie Benjamin Thoma und Tobias Mirbach den Verein. Weiterhin fallen erfahrene Landesligakicker, die Jugendsport treu geblieben sind, für lange Zeit aus: Tim Frohn muss bis November pausieren, Michael Dussin kann frühestens im kommenden Frühjahr in das Geschehen eingreifen. Schlechte Vorzeichen von denen sich Hambach und sein Trainerstab aber nicht beeindrucken lassen.

In Wenau muss nun das Prinzip „Jugend forscht” funktionieren. Jugendsport hat seinen Kader „auch aus finanziellen Gründen”, wie Hambach betont, erheblich verjüngt. Auch mit einigen erfahrenen Spielern sprachen die Wenauer, doch konnten sie meist deren Gehaltsforderungen nicht erfüllen.

Trotzdem schwärmt der Trainer: „Es macht Spaß mit den Jungs zu trainieren. Wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung, alle ziehen voll mit und sind wissbegierig.” Dennoch tauchen auch Probleme in einer solch jungen Truppe auf. Die Hierarchie müsse sich erst noch entwickeln, Führungsspieler, die die jungen Fußballer leiten, müssen sich noch herausbilden.

„Wenn ich gewusst hätte, dass Dussin und Frohn so lange ausfallen, hätten wir weitere Spieler geholt. Aber dafür ist es nun eigentlich schon zu spät”, bedauert Hambach und fordert nun: „Die Jungs haben alle Potenzial. Sie müssen Gas geben und zeigen, dass es für die Landesliga reicht.”

Allzu großen Druck will Markus Hambach aber nicht auf seine junge Mannschaft einwirken lassen und formuliert wohl auch deswegen kein exaktes Saisonziel: „Wir haben zu Beginn drei starke Gegner. Dort wollen wir schon punkten, um nicht unten reinzurutschen und am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.”
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