Läuferin Mara Schumacher feiert fünften Platz wie einen Sieg

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Mara Schumacher (links) erwies sich als einer besten Sprinterinnen auf den letzten Metern und belegte deshalb bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über 800 Meter den fünften Platz.

Düren. Nach dem Überqueren der Ziellinie trug die Freude über den Erfolg Mara Schumacher gleich weiter in den Kreis der Familie und Freunde. Sie war zwar nicht Siegerin geworden, aber der fünfte Platz im U18-Endlauf über 800 Meter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach, der Heerschau des deutschen Nachwuchses, fühlte sich für Mara Schumacher vom Dürener TV wie ein Sieg an.

Seit dem vorigen Jahr befindet sich die junge Läuferin, die schon seit einigen Jahren zu den erfolgreichsten im regionalen Bereich gehört, in einer sehr positiven Entwicklung. Stand sie früher oft im Schatten ihrer talentierten Vereinskameradin Jasmin Gurski, der sie oft den Vortritt lassen musste, begann sie nun ihren eigenen Weg zu gehen.

Nach einem Trainerwechsel zu Fahd Mellouk, selbst einst ein exzellenter Läufer, gelang ihr mit der diesjährigen Nordrhein-Vizemeisterschaft in Kreisrekordzeit von 2:15,99 Minuten die Normerfüllung für die Deutschen Jugendmeisterschaften, und sie war gewillt, dort ihre Chance zu nutzen, obwohl sie mit ihrer Zeit nur als Zwölfte der Gemeldeten geführt wurde. Sie stand im ersten Vorlauf, der auf Tempo gelaufen wird, weil die Läuferinnen nicht wissen können, was in den folgenden Läufen geschieht.

Immer in der Nähe der Spitze mitlaufend, erreichte sie in Bestzeit von 2:15,94 Minuten als Vierte das Ziel und als Fünftbeste aller Läuferinnen den Endlauf. Das Finale wurde sehr verhalten begonnen, was Mara Schumacher nur recht sein konnte. Als auf der Gegengeraden das Rennen richtig schnell wurde, konnte sie einige der mit deutlich besseren Zeiten angereisten Teilnehmerinnen zwar nicht halten, aber sie erwies sich auf den letzten 150 Metern als eine der Schnellsten und spurtete nach einer neuen Steigerung auf 2:15,24 Minuten noch auf Platz fünf. Bemerkenswert ist, dass sie zu den jüngsten Teilnehmerinnen zählte, denn sie wird erst im November 16 Jahre alt.

Das Talent der Mutter

Mara Schumachers Vorzüge liegen in ihrer Vielseitigkeit, die sie von ihrer Mutter geerbt hat, die Mitte der 1980er Jahre auf den Mittelstrecken im selben Alter wie ihre Tochter ähnliche Zeiten wie diese gelaufen ist und auch als Mehrkämpferin aktiv war. Vom Vater kommt wohl die Liebe zum Fußball, den sie nebenher gerne spielt. Für ihren weiteren Werdegang kommt es auf ihre Zielstrebigkeit an. Vorerst ist der jetzige Erfolg der Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn. Da sie auch auf den längeren Strecken schon ihre Fähigkeiten gezeigt hat, eröffnen sich ihr neben der 800-Meter-Strecke weitere Optionen.

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