Düren - Läufer Borsdorff hilft einem Patienten im Wachkoma

Läufer Borsdorff hilft einem Patienten im Wachkoma

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Übergab auch im März wieder viele Spenden: Peter Borsdorff.

Düren. Nach weiteren Bitten um Unterstützung musste Peter Borsdorff, der Initiator der Aktion „Running for Kids“, sich wieder viel „bewegen“, um Kindern in der Region helfen zu können. Und im abgelaufenen Monat März durfte er wieder vielen Menschen helfen.

Je 500 Euro konnte der Sportler, der seine Spenden stets persönlich überbringt, für die Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Aldenhoven, die Heilpädagogische Kita in Titz-Jackerath, das Papst-Johannes-Haus in Düren, den Förderkreis Schwerkranke Kinder in Aachen, den Kindern auf dem Abenteuerspielplatz im Dürener Grüngürtel und für den 14-jährigen Jan aus Huchem-Stammeln, der für eine Delfintherapie spart, zur Verfügung stellen.

Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Düren überreichte Borsdorff Bürgermeister Paul Larue 1000 Euro für den „Feuerwehrtopf“ beim Jugendamt der Stadt. Weitere 1550 Euro übergab der 71-jährige Sportler dem Bürgermeister für eine Ferienveranstaltung von Flüchtlingskindern.

Dem fünfjährigen Noah aus Düren war sein lebensnotweniges Sauerstoffgerät gestohlen worden. Sofort erklärte Borsdorff sich bereit, für den Fall, dass das Gerät nicht von einer Versicherung oder einem Sozialversicherungsträger ersetzt werden sollte, mit einem Teilbetrag einzuspringen. Der Dieb brachte das Gerät heimlich an den Tatort zurück.

Borsdorff hatte bereits von einigen Menschen Unterstützung erfahren. Das nun nicht mehr für ein Ersatzgerät benötigte Spendengeld in Höhe von 1500 Euro überbrachte der Dürener in diesen Tagen. Nun wird die Mutter mit Noah und seinem kleineren Bruder nach einer weiteren bald anstehenden Operation des Jungen einige erholsame Tage an einer Küste antreten können.

Einige Wochen war der Läufer des Dürener Turnverein für eine fünfköpfige Familie aus Rurberg in der Gemeinde Simmerath unterwegs gewesen. Dort liegt der Stiefvater dreier Jungen seit mehr als anderthalb Jahren, nach einem schweren Motorradunfall in einem Wachkoma.

Da die vage Hoffnung besteht, dass, wenn der Mann noch einmal an Orte kommt, die früher besucht worden sind, vielleicht „Erinnerung“ zurückkommt, hatte Borsdorff Spendengeld gesammelt, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihren Stiefvater „an die Hand“ zu nehmen, um diesen Hoffnungsschimmer zu nähren. 14.500 Euro stellte Peter Borsdorff der Familie zur Verfügung.

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