Kreuzau - L249: Tiefe von fünf Metern sorgt für Verzögerung auf der Baustelle

L249: Tiefe von fünf Metern sorgt für Verzögerung auf der Baustelle

Von: sis
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Noch immer gibt es Auto- und Lkw-Fahrer, die die Verbotsschilder an der Landstraße 249 in Kreuzau ignorieren. Foto: Sistemich

Kreuzau. Bis Mitte August werden die Arbeiten am ersten der Abschnitte der Sanierung der L249 in Kreuzau noch dauern. Das teilte die Gemeinde Kreuzau mit.

Dezernatsleiter Siegfried Schmühl zeigte sich für die Gemeinde Kreuzau zufrieden mit den Fortschritten bei den Bauarbeiten zwischen der Tankstelle am Ortseingang und der Bahnhofstraße, die unter der Regie des Straßenbaulastträgers Straßen NRW stattfinden: „Es gibt zwar eine Verzögerung von acht bis zehn Tagen, aber die ist keinesfalls dramatisch. Wir haben im Moment deshalb keine Veranlassung, eine gewaltige Verzögerung bei der gesamten Baumaßnahme zu befürchten.“

Der Grund für die Verzögerung: die notwendigen Kanalarbeiten. Diese finden in bis zu fünf Metern Tief statt. Und damit beginnen wohl die Probleme: Normalerweise werden bei derartigen Arbeiten zwei Meter breite Wände aufgestellt, die mit Querstreben abgestützt werden. Bei fünf Metern Tiefe geht das aber nicht mehr. Deshalb mussten 30 Zentimeter breite Eisenteile in den Boden gerammt werden. „Dann kann die Firma natürlich nicht so viele Meter verlegen, wie sie es geplant hatte“, sagte Schmühl.

Sobald die Arbeiten am ersten Abschnitt beendet sind, wird der Kreuzungsbereich zur Bahnhofstraße gesperrt. Dort muss die Wasserleitung neu verlegt werden. Hier könnten sich die Arbeiten etwas verzögern, weil die Ausschreibung später als geplant erfolgte.

Die Sanierungsarbeiten in diesem Bereich werden zur Folge haben, dass sich die Verkehrssituation auf der Heribertstraße, die als Parallelstraße zur L249 trotz weiträumiger Umleitungsempfehlungen von vielen Verkehrsteilnehmern als Ausweichstrecke genutzt wird, entspannen dürfte. Denn: Die Rechtsabbiegespur auf der Landstraße Richtung Rathaus und Ortszentrum wird dann wieder freigegeben.

Nachdem sich zu Beginn der Sanierungsarbeiten am Dienstag nach Pfingsten Anwohner der Heribertstraße und der benachbarten Straßen massiv beispielsweise über zu schnelle Fahrer in der Tempo-30-Zone oder über Sattelzüge beschwert hatten, scheint die Zahl der Beschwerden stark zurückgegangen zu sein. Allerdings berichten Anwohner immer noch über zu schnelle Fahrer, obwohl in der Heribertstraße eine Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt worden ist, und dass immer noch Lkw-Fahrer trotz Durchfahrtsverbot für Gefährte über 16 Tonnen ihre Sattelzüge durch die Heribertstraße und selbst in die Baustelle steuern. Die Polizei hat aber auch schon so manches Knöllchen verteilt.

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