L12 ist nach fast sieben Monaten wieder befahrbar

Von: kin
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Die L 12 zwischen Langerwehe und Schevenhütte ist seit Samstag wieder befahrbar. Die Absperrungen sind endlich weg. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. Zuerst die gute Nachricht: Die L 12 zwischen Langerwehe und Schevenhütte ist seit Samstag wieder befahrbar. Jedenfalls vorläufig. Die schlechte Nachricht: Die Bauarbeiten sind noch immer nicht abgeschlossen.

Wann das der Fall sein wird, konnte Inge Scholtz, Sprecherin vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, am Montag nicht sagen.

Es war am 30. Januar, als sich auf dem Hang entlang der L 12 ein Baum gelöst hatte, der dann samt Geröll das Steilstück hinab gegen einen bereits bestehenden Schutzwall gerutscht war. Obwohl der Baum von dem Wall abgefangen wurde, rutschte weiteres Erdreich, darunter Gesteinsbrocken in einer Größe von 50 bis 70 Zentimeter, auf die Fahrbahn. Drei Autofahrer waren gerade zwischen Langerwehe und Schevenhütte unterwegs, zum Glück entstand damals nur Sachschaden.

Seitdem hat der Landesbetrieb Straßenbau die L 12 zwischen Ortsausgang Schevenhütte und dem Abzweig der K 49 bei Wenau komplett für den Verkehr und auch für Fußgänger gesperrt. Ein Schild mit der Aufschrift „Achtung Lebensgefahr. Fußgänger gesperrt“ machte bis zum Wochenende Durchgang und Durchfahrt unmöglich. Für die weiteren Sicherungsarbeiten wurde der gesamte Bereich Woche zunächst vollständig abgeholzt, ein Teil des Hanges ist mit einem feinen Drahtgitter überzogen.

Außerdem wurde ein geologisches Gutachten erstellt, um weitere Gefahrenquellen ausfindig zu machen. „Hangrutsche“, so Inge Scholtz vom Landesbetrieb Straßenbau, „sind eine sehr komplizierte Angelegenheit. Und es ist auch überhaupt nicht ungewöhnlich, dass die Arbeiten so lange dauern.“ Die Arbeiten zur Sicherung des Hanges sind weitestgehend abgeschlossen, zuletzt wurde eine mobile Gleitschutzwand aufgestellt, so dass der Verkehr über die L 12 wieder rollen kann.

Für die endgültigen Schutzeinrichtungen entlang der Landstraße – entweder eine Betonschutzwand wie an Autobahnen oder Schutzplanken – soll demnächst die Ausschreibung erfolgen. Wann die Arbeiten an den Schutzeinrichtungen beginnen können, steht noch nicht fest. Auch zu den Kosten der Reparaturarbeiten an der Straße konnte Inge Scholtz keine Angaben machen. „Die Arbeiten sind ja wie gesagt noch nicht abgeschlossen. So lange das nicht geschehen ist, können wir uns auch zu den Kosten nicht äußern.“

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