Kurzweilige Stücke über Kuppelei und Mordanschläge

Von: bel
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Spielleiterin Thea Krämer (2.v.l.) mit dem Team von „Frohsinn“ Hergarten. Foto: bel

Hergarten. Wenn der Theaterverein „Frohsinn“ Hergarten sich die Ehre gibt, ist was los in dem Eifeldörfchen. Dann wird es im Bürgerhaus eng. Doch die Besucher lieben diese Nähe. Im Lustspiel der Erwachsenen „Fritz Kaptein und seine Schwestern“ geht es mal wieder um das Haben und das Kriegen.

In einem bislang ruhigen adligen „Drei-Damen-Haushalt“ der Schwestern Albertine (Rebecca Schink), Eugenia (Ellen von St. Vith) und Dorothea (Stefanie Huppertz) macht sich Unruhe breit. Bruder Fritz (Rolf Großart) kehrt nach 40 Jahren in sein Heim zurück. Als Seemann, zuletzt als Kapitän, hat er die Welt umsegelt. Im Gepäck hat Fritz seinen „Schiffsjungen“, Susanne Sauerwein (Stefanie Krämer). Hat Fritz ein Verhältnis?

Im Testament der Eltern steht: Wer als erster heiratet und ein Kind bekommt, erbt das Haus. Die drei Damen sehen Gefahr. Der Versuch, das Schiffsmädchen Susanne mit dem Matrosen Peter Frese (Stefan Krämer) zu verbandeln, schlägt fehl. Ein Mordkomplott wird geschmiedet. Bruder Fritz soll vergiftet werden. Doch Schwester Dorothea vereitelt die Tat. Wachtmeister Bölker (Dieter Krämer) bringt Licht ins Dunkel und zum Schluss klärt sich auch Susannes Identität.

Spielleiterin dieses Schauspiels war Thea Krämer, die auch für das vorangegangene Stück des Nachwuchses „Alarm, es brennt“ verantwortlich war. In diesem Stück zeigte der Nachwuchs des „Frohsinns“, was in ihm steckt. Feuerwehrmann Carsten Lehmann (Nils-Jonathan von St. Vith) und seine Frau Claudia (Maria Schmühl) möchten zum Feuerwehrball. Doch Claudias Mutter Elli (Lara Huppertz) durchkreuzt ihre Pläne. Sie möchte die Beiden in die Oper geleiten.

Claudia möchte es „brennen lassen“, nur so zum Schein, um den Opernbesuch zu verhindern. Sirenen und Martinshorn erklingen. Feuerwehrfrau Inge (Sophie Golbach) und ihr Kollege Hermann (Simon von St. Vith) kommen zum Löschen. Nachbarsfrau Agnes (Elisabeth Schmühl) tippt zunächst auf falschen Alarm. Doch schließlich ist das Haus tatsächlich von Qualm erfüllt. Denn Besucherin Elli hat mit dem Bügeleisen ihre Bluse verbrannt. Die Oper ist passé, das Haus muss renoviert werden.

Geehrt wurden Anna Müller, Christel Dick, Karl-Josef Börder, Theo Lauterbach und Heinz Breuer für 40-jährige Mitgliedschaft im Verein.

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