Kunstförderverein eröffnet Ausstellung „Quadratur“

Von: Sandra Kinkel
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Freuen sich auf die Ausstellungseröffnung am Freitagabend: Justus Peters, Stephanie Sülzen, Susanne Rohs und die Künstlerin Melanie Schmidt (von links). Foto: Sandra Kinkel

Düren. Quadrate haben es Melanie Schmidt aus Berlin angetan. „Quadrate sind eigentlich nicht zu bespielen, es gibt kaum quadratische Malerei“, sagt die Künstlerin. Und trotzdem sind es eben doch überwiegend Quadrate, die Melanie Schmidt bei ihrer Ausstellung in Düren zeigt. Heute Abend wird „Quadratur“ in den Räumen der Initiative „Die Treppe“ des Kunstfördervereins eröffnet.

Vor zwei Jahren hat Melanie Schmidt einen Teil ihrer Arbeiten im Schillingspark in Düren-Gürzenich gezeigt, da ist auch Susanne Rohs auf die Künstlerin aufmerksam geworden.

Melanie Schmidt hat in Düsseldorf Bildhauerei und den Studiengang „Integration Architektur-Bildhauerei“ studiert. Nach ihrem Examen hat sie ein halbes Jahr in China gelebt und gearbeitet. „China war damals in der Kunstszene ein völlig weißer Fleck auf der Landkarte“, sagt Melanie Schmidt. „Das hat mich sehr gereizt.“

Bei der Initiative „Die Treppe“ zeigt Melanie Schmidt eine überdimensionale Tulpe aus Kunststoff und Edelstahl, außerdem präsentiert sie eben ihre Quadrate. Melanie Schmidt: „Das Quadrat ist eine absolut künstliche Form, die in der Natur nie vorkommt. Es ist aber gleichzeitig auch eine perfekte Form. Wenn ich diese Perfektheit nicht mehr aushalten kann, muss ich aber etwas anderes machen. Und dann entstehen zum Beispiel solche Blüten.“

Die strenge geometrische Figur des Quadrats wirkt clean und achitektonisch, sie steht anscheinend im Gegensatz zu den organischen Formen der Skulpturen.

Durch die Einfärbung der Quadrate mit verschiedenen Pigmenten können die Betrachter mit ein wenig Fantasie Landschaften, Blüten und sogar ganze Universen in den Bildern entdecken.

Susanne Rohs: „So gesehen findet sich also auch in den Quadraten Melanie Schmidts großes Thema, nämlich die Auseinandersetzung von Architektur und Natur wieder.“

Übrigens hat Melanie Schmidt eigens für ihre Dürener Ausstellung eine Edition von 30 kleinen Quadraten angefertigt.

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