„Kunstfabrik”: Eine Leistungsschau für Kreative

Von: fjs
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In Halle 1 der früheren Firma Zimmermann & Jansen organisiert Hanna Küpper (3. von links) erstmals einen Hallenmarkt der Künstler, Handwerker und Designer, darunter auch Kreative aus der Region. Foto: Schröder

Rölsdorf. „Eine alte Fabrikhalle wollte ich immer schon haben; diese hier bietet ideale Voraussetzungen.” Hanna Küpper, die seit 2001 mit ihrer Firma art presence Ausstellungen und Events wie unter anderem auf Schloss Meorde organisiert, ist begeistert.

Die Fabrikhalle an der Monschauer Straße 70, ehemals von der Firma Zimmermann & Jansen genutzt und heute in Besitz der Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft Low-tec, bietet die Kulisse für „Kunstfabrik”, den großen Hallenmarkt der Künstler, Handwerker und Designer.

Am 2. und 3. Oktober, jeweils von 11 bis 19 Uhr, verwandelt sich der Industriebau in eine Leistungsschau führender Kreativer aus allen gestaltenden Handwerken. Rund 80 Werkstätten und Ateliers, über wiegend aus NRW, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und den Nachbarländern, hat Hanna Küpper dazu gewinnen können, auf den 1600 Quadratmetern Fläche in der Halle 1 auszustellen und ihre handwerkliche Kunst zu zeigen. Durch alle Bereiche kreativen Wirkens geht die Bandbreite des gestaltenden Handwerks. „In Düren als Stadt der Märkte haben Sie offenbar noch eine Nische entdeckt”, merkte der stellvertretende Bürgermeister Hubert Cremer an, als Hanna Küpper ihm und Marion Klein-Bojanowski von Low-tec ihr Konzept und einige hiesige mitwirkende Künstler vorstellte.

„Mir ist daran gelegen, den örtlich tätigen Kreativen ein Podium zu bieten”, sagt Hanna Küpper. Für die musikalische Begleitung sorgt „Lari Vari”, das Duo Brigitte Sehle/Elmar Christoffels aus Düren. Heike Reul, die im alten Forsthaus in Hambach ihr Atelier hat, stellt ihre Kunstgewänder in Inszenierungen vor. Susanne Kämper aus Echtz beschäftigt sich mit Textildesign und hat ein Faible für Hüte. Deshalb wird sie mit einer Aachener Hutmacherin zusammenarbeiten.

Susanne Gunkel-Lüttgen aus der Innenstadt ist Goldschmiedemeisterin, widmet sich aber auch Materialien wie Platin und Kupfer oder „allem, was aus der Natur kommt”. Eine besondere Vorliebe für Mützen hat Anneke Vermeeren aus Kreuzau, die sich mit ihrer Mützen-Manufaktor vorstellen wird. Karin Stankewitz aus Schlagstein ist Architektin und freie Designerin. Sie widmet sich Holz- und Lichtdesign und wird erstmals ihre Papierlampen präsentieren. Unter diesen Frauen hält Bert Wallraff die Ehre der Männer hoch. Der gebürtige Rölsdorfer ist Schreinermeister mit Betrieb in Weisweiler. Sein Großvater betrieb gegenüber von Zimmermann & Jansen eine Schreinerei. Bert Wallraff setzt seinen Schwerpunkt auf kreativ gestaltete Massivholzmöbel.
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