„Kunstfabrik“ auf Schloss Burgau

Von: Fred Schröder
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Sie schwören auf das Ambiente und die Vielfalt: Veranstalterin Hanna Küpper und Pit Goertz wollen die „Kunstfabrik“ auf Schloss Burgau zu einem vollen Erfolg führen. Foto: Fred Schröder

Düren. „Das Ambiente ist unübertrefflich“, schwärmt Hanna Küpper. „Und die Bandbreite des Angebots ist es ebenfalls“, fügt Pit Goertz hinzu. Die Künstlerin aus Nideggen und ihr Kollege aus dem städtischen Kulturmanagement schwärmen bereits jetzt von der „Kunstfabrik“, die am Wochenende, 27. und 28. September auf Schloss Burgau stattfinden wird.

Der Markt der Kunsthandwerker und Designer, Künstler und führender Kreativer hat auf dem Schloss und drum herum 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Der Name „Kunstfabrik“ ist in Anbetracht des Rahmens in allen Räumen des Schlosses und im Innenhof tief gestapelt. Er erinnert aber an die Ursprünge der Veranstaltung. Erstmals im Herbst 2010 ging Hanna Küpper mit dem Markt an den Start. In der von Lowtec angemieteten Fabrikhalle an der Monschauer Straße ging es los, eine kleine Fortsetzung gab es in der „Fabrik für Kultur & Stadtteil“. Schließlich hieß es „Von der Fabrik ins Schloss“.

100 Werkstätten und Ateliers

Und dort präsentieren sich Ende September etwa 100 Werkstätten und Ateliers, überwiegend aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und den Nachbarstaaten. Sie stellen Unikate und Kleinserien aus diversen Materialien und vielfältigen Kunstrichtungen vor. „Die Erzeugnisse bieten einen Querschnitt durch das Schaffen ihrer Meister“, sagt Hanna Küpper an.

Die Veranstalterin hat vielfältige Unterstützung. Die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg kommt mit ihren Studenten und die Handwerkskammer Aachen wird auf Schloss Burgau ihr neues touristisches Projekt „Erlebnis. Handwerk. Eifel“ vorstellen. Dass die Kreishandwerkerschaft Rureifel und auch die CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Düren-Jülich mit im Boot sind, freut Hanna Küpper besonders. Vom Erfolg der „Kunstfabrik überzeugt zeigt sich schon jetzt Pit Goertz vom Kulturmanagement der Stadt. „Das Angebot braucht sich hinter dem von Großstädten nicht zu verstecken. Im Gegenteil. Aber um eine solche Einrichtung zu installieren muss man langen Atem beweisen und auch Besucher aus der weiteren Umgebung überzeugen“.

Seit Ende April hat die „Kunstfabrik“ auch ein festes Domizil. In der Galerie „Nomade“ an der Zülpicher Straße in Nideggen stellen viele Künstler ihre Arbeiten aus, die auch auf Schloss Burgau vertreten sein werden.

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