Kunstausstellung: Harmonie zwischen Farben und Materialien

Von: Bruno Elberfeld
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Voller positiver Energie erklärte Claudia Alex ihre Kompositionen. Foto: Bruno Elberfeld

Nideggen. Für Claudia Alex aus dem Nideggener Stadtteil Wollersheim ist es die erste Ausstellung für die Öffentlichkeit. Das Lampenfieber bei der Vernissage im Dürener Tor zu vertreiben, dabei halfen ihr viele Gäste, die die Werke im alten Gemäuer des Stadttores betrachten wollten.

Die Werke, Collagen von Klein- bis Großformaten, strahlen Lebensfreude aus. Selbst bei dunkleren Farben überkommt den Betrachter niemals ein Gefühl der Beklommenheit.

Das große Ziel von Claudia Alex ist die Harmonie zwischen Farben und Materialien. Die meist hellen Farben, Grundsubstanz Acryl, trägt die Malerin nach dem Bestücken ihrer Leinwände auf. Die farbliche Gestaltung ist einer der Schlussakkorde der Schöpfung. Unter der Farbe sind Naturmaterialien aller Art zu erkennen: Muscheln von der Küste Spaniens, unter ihnen die Jakobsmuschel, Schneckenhäuser, zerstückelte Bambusrohre, Baumrinde, Nüsse, Schwemmhölzer, Textilien, Blätter.

„Ich verarbeite alles, was ich für ein Bild geeignet halte“, ist die Devise bei allen Tätigkeiten der Künstlerin im Freien. In einigen Werken blinkt es. Claudia Alex hat da Spiegelscherben verarbeitet, die das Werk beleben. Die Acrylfarben sind teilweise mit Sanden und Salzen gemischt, Glimmer lässt die Farben glitzern. Alex wird dem Motto der Ausstellung „Kunst mit allen Sinnen erleben“ durchaus gerecht.

Die Künstlerin bezeichnet ihre Werke als Kompositionen. Sie selbst erkennt in jeder Arbeit die ihm eigene Melodie. Dem Betrachter überträgt sie die Aufgabe - sofern er sich darauf einlässt – eine eigene Melodie aus der jeweiligen Komposition herauszuhören. Alex möchte ihre positive Energie, die sie – wie sie verrät – bei ihrem Tun durchströmt, an die Menschen weitergeben. „Ich möchte Zufriedenheit vermitteln!“, benennt sie den ureigenen Antrieb ihres Schaffens.

In ihrer Laudatio erzählte Bürgermeisterin Margit Göckemeyer von dem Werdegang der Künstlerin von der Ausbildung zur Schreinerin, ihrer Arbeit als Floristin und ihrem Töpfern. Begrüßt worden waren die Gäste der Vernissage von der Vorsitzenden des Kunst- und Museumsvereins, Muna Götze. Zur Freude der Gäste trug Mike Osterberg mit Liedern auf der Gitarre und dem Cajon zur Ausstellungseröffnung bei.

Geöffnet ist die in diesem Jahr vorletzte Ausstellung bis zum 7. September, mittwochs von 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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