Kunst mit Herzblut und Leidenschaft

Von: bel
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Viele Dozenten und noch mehr S
Viele Dozenten und noch mehr Studierende bestreiten die achte Werkschau in der Kunstakademie Heimbach. Foto: Elberfeld

Heimbach. Wie der Leiter der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, stellten auch viele Kunstinteressierte bei der Ausstellungseröffnung der letzten Werkschau in diesem Jahr fest, dass neben der Quantität der ausgestellten Werke auch die Qualität entscheidend gestiegen ist.

Die Studierenden präsentieren ihre Gemälde, Fotografien, Holzschnitte, Skulpturen und Grafiken selbstbewusst neben dem Werk der Dozenten.

„Eine der entscheidenden Voraussetzungen”, erklärte Zehnder diese Entwicklung, „sind die guten Dozenten, die für ihre Lehrtätigkeit in der Akademie ihre Ateliers verlassen, um Menschen auszubilden.” Hinzu kämen natürlich, fuhr der Akademieleiter fort, neugierige Studierende, die wie die Dozenten die Kunst mit Herzblut und Leidenschaft angehen. Die Komposition von Vernunft und Leidenschaft mache den Unterschied aus.

Zehnder bemühte hier eine Aussage von Paul Cézanne, der gesagt hat: „Es kommt nicht darauf an, was wir machen, sondern wie wir es machen.” Zehnder formulierte die Ziele der Dozenten. Sie wollen die Mitglieder ihrer Kurse mit ihrer Kunst vertraut machen und ihnen entsprechende Techniken beibringen. Sie wollen nicht von den Studierenden kopiert werden. Und so hängen, stehen und liegen in den Ausstellungsräumen der Akademie authentische Arbeiten, teilweise hervorragend, denen man zwar den Einfluss des jeweiligen Dozenten ansieht, die jedoch alle eine eigene Handschrift tragen. Die Motive von Fotografien, Gemälden, Grafiken, Holzschnitten und Skulpturen bewegen sich fließend vom Figürlichen hin zum Abstrakten.

Bei gut 30 Ausstellern erkennt der Betrachter, wie man mit Farbe und Licht spielen kann. Fügt man das individuelle Temperament eines jeden Künstlers hinzu, macht dies den Unterschied zu seinen Mitstreitern aus. Zehnder ist mit der Entwicklung der Internationalen Kunstakademie zufrieden. Gute Dozenten sind gefunden, interessierte Studierende arbeiten voller Freude, und das Publikum konnte im Jahr 2011 bei vielen Ausstellungen die Fortschritte beobachten.

Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Renold Quade mit der Posaune und seiner Tochter Pia mit der Trompete. Die Werkschau ist bis zum 15. Januar montags und freitags von 10 bis 17 Uhr, samstags von 11 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
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