Niederau - Kunst als Korrektiv in einer High-Tech-Welt

Kunst als Korrektiv in einer High-Tech-Welt

Von: bel
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Auf Musik und Literatur folgt
Auf Musik und Literatur folgt die bildende Kunst: Der Kunstförderverein des Kreises Düren inittiert die Ausstellung „Erde und Kosmos” auf Schloss Burgau. Foto: Elberfeld

Niederau. Mit dem Kammermusikfest „Spannungen” im Heimbacher Jugendstil-Kraftwerk richtet der Kunstförderverein des Kreises Düren ein Musikereignis von Rang aus.

In der Reihe „Der Lyrik eine Gasse” stehen bekannte Autoren im Mittelpunkt und mit der „Langen Nacht der Poesie” bietet der Kreis ein weiteres Forum für die Kunst der Wörter. Jetzt will der Kunstförderverein des Kreises auch einen Raum für bildende Kunst schaffen.

Den Auftakt dazu bildet die Ausstellung „Erde und Kosmos”, die am 2. Oktober auf Schloss Burgau eröffnet wird. Für Kunstbeflissene und Kunstinteressierte soll die Ausstellung „Erde und Kosmos” ein Fest werden. 15 Künstler, Studenten verschiedener Nationen der Alanus-Universität für Kunst und Gesellschaft in Bonn-Alfter, zeigen dort ihre Werke. Hinzu kommen erfahrene Künstlerinnen von internationalem Ruf wie Dr. Sofja Petrikova, Professor Dr. Ulrika Eller-Rüter, Mary Bauermeister und Marion Plattenteich.

„Der Titel der Ausstellung ?Erde und Kosmos beinhalte, dass Kunstschaffende Erde und Kosmos erkennen, sie aus der Distanz betrachten, um sie dann in ihren Werken zu einer Einheit zu komponieren oder die Gegensätzlichkeiten deutlich zu machen”, erklärt Künstlerin Marie-Christin Hallier. „Neben der Ratio, dem Verstand, soll auch die Emotio, das Gefühl, gefördert und angesprochen werden”, sagt Professor Dr. Bernd Hallier von der Alanus-Universität. Es sei zunehmend notwendig, dass junge Leute mit Firmenmanagern kreative Arbeitsprozesse gestalteten, betont der Marketingexperte.

Eine hoch technisierte Welt, die immer größere, immer spektakulärere Erfindungen erwarte, müsse die Kultur, müsse die Kunst als Korrektiv pflegen - Bilder, Gemälde, Skulpturen, die zum Verweilen und Nachdenken einladen.

„Der Kunstförderverein Düren möchte unter dem Motto Artup - junge Künstler aus deutschen Akademien einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in der Region leisten”, nennt Justus Peters, Vertreter des Arbeitsbereichs Bildende Kunst im Kunstförderverein des Kreises Düren, die Ziele, die mit dieser Ausstellung erreicht werden sollen.

Die Alanus-Universität sei in diesem Jahr gewählt worden weil sie in ihrem künstlerischen Schaffen besonders die gesellschaftlichen Entwicklungen im Auge habe, fuhr Justus Peters fort. Überzeugend sei auch die Kombination von Ausstellung, Einzelaktionen, Diskussionen und gesellschaftlichem Zusammensein. Sowohl zur Unterhaltung der Gäste bei der Vernissage als auch während der Workshops wird Tsan Yu Hsieh, ein Mitaussteller aus Taiwan, Zaubereien mit Spielkarten zeigen.

Das Ende der Ausstellung war eigentlich für den 21. Oktober vorgesehen, aber schon jetzt wurde die Ausstellung von den Machern um Vorsitzenden Dr. Hans-Joachim Güttler um zwei Wochen verlängert. In dieser Zeit soll vor allem die Zusammenarbeit mit Schulen intensiviert werden. Schulklassen sollen in Workshops ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

An den Workshops interessierte Lehrer können sich melden bei Justus Peters unter RA.Justus.Peters@t-online.de.
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