Kulturzentrum Komm lädt zum 1. Euregionalen Jugendfilmfestival

Von: Tobias Röber
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Wer fängt das Thema „Heimat” am besten ein? Katharina Wolf und Thomas Lüttgens laden junge Filmemacher zu einem euregionalen Wettbewerb ein. Foto: Röber

Düren. Youtube, myspace und clipfish sind nur drei von mittlerweile unzähligen Internetplattformen, auf denen jeder Videos hochladen und der ganzen Welt zugänglich machen kann. „Im Internet funktioniert das Ganze sehr gut, also muss es ja auch genügend Interessierte am Thema Film geben”, sagt Thomas Lüttgens vom Dürener Kulturzentrum Komm.

Diese logische Schlussfolgerung hat er zum Anlass genommen, gemeinsam mit Partnern in Aachen, Belgien und den Niederlanden das 1. Euregionale Jugendfilmfestival auf die Beine zu stellen. Junge Filmemacher im Alter zwischen 14 und 20 Jahren sind nun aufgerufen, ihre Beiträge einzusenden.

Mitmachen können Jugendliche auf zwei verschiedene Arten. Zum einen besteht die Möglichkeit, einen Film einzusenden. Dieser muss sich mit dem Thema „Heimat” auseinandersetzen, darf eine Länge von 15 Minuten nicht über- sowie eine Länge von zwei Minuten nicht unterschreiten.

Die Filme können in den Kategorien Dokumentation, Spielfilm/Fiktion, Musikvideo und Trickfilm eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 5. Oktober. Wer dabei sein will, sollte den Film auf Video-DVD an das Komm schicken. Einsendeschluss ist der 5. Oktober. Die Sieger werden am 4. Dezember in Aachen prämiert. Am 7. Dezember werden die Filme um 18 Uhr im Komm gezeigt.

Die zweite Teilnahmemöglichkeit fällt unter das Stichwort „Werkstätte”. Will heißen: Wessen technische Kenntnisse „nur” für ein Konzept zum Thema „Heimat” reichen, kann einfach seine Idee bis zum 4. September schicken. Diejenigen mit den besten Ideen nehmen vom 16. bis 18. Oktober an einem Wochenend-Workshop im Euregionalen Jugendgästehaus in Aachen teil.

Bleibt noch eine Frage zu klären: Was verstehen die Organisatoren unter dem Thema „Heimat”? Thomas Lüttgens erklärt: „Das Thema Heimat´ klingt zunächst für einige vielleicht etwas altbacken, aber so ist es gar nicht gemeint.” Der Freiheit sind keine Grenzen gesetzt. Vom Geschmack des heimischen Apfels über das weiche oder harte Wasser aus der elterlichen Leitung bis hin zu einem besonderen Ort der Ruhe - für jeden bedeutet Heimat eben etwas anderes.

Genau darum geht es - um individuelle Fragen zu Identität, Wurzeln, Lebensraum und Zusammenleben. Mehr als das Jugendfilmfestival hat auch Thomas Lüttgens im Sinn. „Wir versuchen schon seit Jahren, die Filmarbeit im Komm zu etablieren und wollen es weiter aufbauen.” Größtes Problem dabei ist einmal mehr das nötige Kleingeld. ”Low-budget-Filme”, also Werke, die mit einem geringen Budget gedreht wurden, hat Lüttgens selbst schon etliche gesehen. Im Komm sieht die Lage anders aus, weil die finanziellen Mittel fehlen. „No budget” (kein Budget) nennt Thomas Lüttgens das. Trotzdem wollen er und Praktikantin Katharina Wolf, die das Projekt begleiten wird, Jugendlichen helfend zur Seite stehen.

Das Komm freut sich auf Anmeldungen

Ihre Videos können Interessierte an das Komm, August-Klotz-Straße 21, 52349 Düren, senden. Katharina Wolf und Thomas Lüttgens stehen als Ansprechpartner unter 02421/189204 und per E-Mail: info@komm-dueren.de zur Verfügung.

Für den Wettbewerb anmelden kann man sich unter: www.ejff.eu
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