„Kulturrucksack NRW“ bringt Kindern die Kultur näher

Von: Bruno Elberfeld
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Sehr zufrieden zeigten sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die Initiatoren und Organisatoren sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck über den Verlauf und die Ergebnisse der Aktion „Kulturrucksack NRW“ in Düren. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Zum zweiten Mal wurde jetzt der „Kulturrucksack NRW“ in der Stadt Düren erfolgreich durchgeführt. Alle Beteiligten waren im Rückblick mit dem zweiwöchigen Event hoch zufrieden.

Alexandra Oidtmann, Leiterin der Stadtbücherei, bei der die organisatorischen Fäden zusammenliefen, sprach für alle: „Unser großes Ziel, Kindern und Jugendlichen ein Stück Kultur näher zu bringen, ist erreicht. Viele Schranken sind überwunden worden.“ Dabei hätten die „Wiederholungstäter“, die im letzten Jahr schon dabei waren, natürlich Vorteile gehabt, denn wenn man schon etwas kenne, könne man sich ihm leichter annähern, ergänzte Oidtmann.

Knapp 150 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren, etwas mehr als im Vorjahr, nahmen vom 1. bis zum 15. August an sechs Veranstaltungen teil. Im „MultiKulti“, so berichtete Leiterin Sabine Wagner, wurden akrobatische Tänze eingeübt, wie die Gäste auf dem Platz vor dem „MultiKulti“ feststellen konnten. Zudem inszenierte man das spannende Hörspiel „Der geheimnisvolle Dachboden“. Die Musikschule Düren veranstaltete derweil unter der Leitung von Andreas Griefinghoet einen Trommelworkshop auf unterschiedlichen Instrumenten. Das Ergebnis konnte sich beim Abschluss auf der Bühne hören lassen. Janine Bruno, Mitarbeiterin des Leopold-Hoesch- und Papiermuseums, machte neugierig auf eine Folgeveranstaltung im Herbst, bei der eine riesige Rauminstallation der Teilnehmer begutachtet werden kann. Im MultiKulti konnten die Gäste am Abschlusstag eine Dokumentation über das Werden dieser Installation sehen.

Auf dem Abenteuerspielplatz sei an allen Tagen reger Betrieb gewesen, erzählte die Leiterin, Sabine Wagner. Theater wurde eingeübt, Künstlerin Christiane Mucha von der „Dürener Akademie für Bildende Kunst“ zeigte den Kids, wie Zeichnen geht. Der Moderator der Abschlussveranstaltung, Manfred Flossdorf, wunderte sich bei der Begrüßung: „Unglaublich! In Düren ist immer was los!“ Sein Blick war dabei stadtwärts zu den Jazzveranstaltungen gerichtet.

„Im nächsten Jahr, das kann ich nach einem Gespräch mit Ministerin Ute Schäfer zusichern, wird der Kulturrucksack NRW wieder in Düren stattfinden“, versprach die stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck. NRW werde weiterhin für jedes teilnehmende Kind 4,50 Euro ausschütten. Das solle, so der Wunsch Koschorrecks, Institutionen und Initiativen in der Stadt natürlich anregen, ihrerseits ihren Beitrag zu leisten. Angemessene Honorare von Referenten könnten das „Projekt Kulturrucksack“ noch weiter beflügeln, fuhr die SPD-Politikerin fort.

Einig waren sich bei der Abschlussveranstaltung alle, dass der Kulturrucksack NRW eine tolle Gelegenheit für Kinder und Jugendliche ist, in ihrer Freizeit an der Kultur zu schnuppern.

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