Düren - Künstlerin Cornelia Klause verändert die Realität subtil mit Primärfarben

Künstlerin Cornelia Klause verändert die Realität subtil mit Primärfarben

Von: km
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Cornelia Klause unterrichtet im „Komm“-Zentrum Malen und Zeichnen. Foto: Kim Statzner

Düren. Cornelia Klause fängt in ihren Werken Ausschnitte der Realität ein, verändert sie subtil mit starken Primärfarben und bringt sie als Farbstiftzeichnungen oder Aquarelle auf Papier.

Die Künstlerin aus Golzheim zeigt eine Auswahl ihrer Werke seit Sonntag im „Komm“-Kulturzentrum an der August-Klotz-Straße auf mehreren Etagen. Die Eröffnung wurde musikalisch von drei Mitgliedern der Band Cantalyra begleitet.

Klause gehört quasi zum Inventar des „Komm“. Vor 30 Jahren fand dort ihre erste Ausstellung statt, damals noch in den alten Räumlichkeiten. Und auch wenn ihre Werke seit zehn Jahren nicht mehr im Kulturzentrum gezeigt wurden, war sie doch immer dank ihrer Schüler präsent, denn sie unterrichtet seit vielen Jahren Malen und Zeichnen im „Komm“.

Unter den circa 30 Bildern finden sich auch drei sehr aktuelle Aquarelle, die erst vor einer Woche auf Klauses zehntägiger Zentralasienreise entstanden sind. „Es war sehr spannend, so etwas völlig Neues zu erleben“, sagt die Künstlerin. „Es gab so viele verschiedene Eindrücke, man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.“ Diese Impressionen adaptierte sie in ihrem Stil und stellte die urbanen Szenen als Aquarelle dar.

Auch viele der anderen Werke zeigen Stadtausschnitte und Architektur. Neben drei „richtigen Gemälden“ mit Acryl auf Leinwand, sind Klauses Werke meist Farbstiftzeichnungen und Aquarelle. Ihr Markenzeichen sind kräftige Farben und konkrete Formen. Während man die Inspiration der Motive und die dargestellten Orte durchaus erkennt, ist die Interpretation etwas Besonderes. Es wird nicht nur eine Szene dargestellt, sondern aus dieser Szene Kunst gemacht.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Dezember wochentags von 11.30 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

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