Düren - Kühles Wetter schreckt die Jugend nicht ab

Kühles Wetter schreckt die Jugend nicht ab

Von: Kim Statzner
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Oben warten die Jungen und Mädchen schon darauf, die Rutsche hinunter ins kühle Nass nutzen zu können, unten wollen die Erwachsenen nicht nass werden. Foto: Kim Statzner

Düren. Eigentlich findet man Wasserrutschen ja nur im Schwimmbad. Eine Ausnahme gibt es in Düren allerdings jedes Jahr. Wieder einmal wurde im Biff-Park an der Feuerwehr eine bunte, aufblasbare Rutsche neben anderen Spielgeräten aufgebaut.

Als Teil der Ferienspiele „Summer Camp“ veranstalten die Mobile Jugendarbeit Düren Süd-Ost, die Pfarre St. Lukas, der Nachbarschaftsverein Rotterdammer Straße und die Interessengemeinschaft Miesheimer Weg das nasse Spektakel.

Hochsommerliche Temperaturen blieben zwar aus, davon ließen sich die Kinder aber nicht beeindrucken. Nachdem der Aufbau der Wasserrutsche am Freitag wegen schlechten Wetters verschoben werden musste, konnten am Montagnachmittag bei sonnigen 20 Grad endlich die Badesachen ausgepackt werden.

„Es ist im Schatten schon noch ein bisschen kühl, aber das macht den Kindern nichts“, erklärte Simone Schneider von der Mobilen Jugendarbeit Düren Süd-Ost, die die Veranstaltung organisiert. „Man muss sich zwischendurch einfach in der Sonne etwas aufwärmen. Natürlich wäre es schöner gewesen, hätten wir 30 Grad gehabt, aber auch so haben die Kinder viel Spaß.“

Leona ist zum ersten Mal bei den Ferienspielen. „Ja es ist schon etwas kalt“, sagt die Neunjährige, die nach dem Rutschen in ihr Handtuch gekuschelt ist. „Aber die Rutsche macht total Spaß, und nächstes Jahr will ich wieder kommen.“ Während Leona eine echte Wasserratte ist, waren andere nicht ganz so gewillt, in kühle Nass zu springen. Mit einer Hüpfburg und anderen aufblasbaren Attraktionen war aber auch für alle, die trocken bleiben wollten, etwas dabei.

Wie Leona waren insgesamt 44 Kinder dabei, die die ganze Woche lang am „Summer Camp“ teilnehmen. Die Wasserrutsche und alle anderen Aktionen am Montagnachmittag standen aber auch für andere Gäste offen und so, schätzte Schneider, kamen neben Helfern und engagierten Eltern über den Tag verteilt rund 100 Kinder in den Biff-Park.

Betreuer Heiko Hoffmann ist inzwischen seit knapp fünf Jahren dabei. „Die Hauptsache ist, dass die Kinder Spaß haben“, sagt der 25-jährige, als er mit triefend nasser Kleidung von der Rutsche kommt. „Dann wird man auch gerne nass oder friert mal ein wenig.“ Die Arbeit mit den Kindern hat ihn stark beeinflusst. Nach seinem Fachabitur möchte Hoffmann deshalb Sozialarbeiter werden.

Für die „Summer Camp“ Kinder geht es diese Woche dann aufregend weiter. Mit einem Besuch im Schwimmbad, im Kletterwald und der Übernachtung von Donnerstag bis Samstag am Dürener Badesee ist ein volles Programm geboten.

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