KSB wird Westkampfbahn-Sanierung weiter unterstützen

Von: Jörg Abels
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Ab Sommer sol die altehrwürdige Westkampfbahn der 99er umgebaut und für alle Vereine geöffnet werden. Foto: Abels

Düren. Der Modernisierung der Westkampfbahn steht nun endgültig nichts mehr im Weg. Nachdem der Stadtrat bereits in der vergangenen Woche 680.000 Euro für das seit sechs Jahren diskutierte Vorhaben zur Verfügung gestellt hatte, beschloss am Dienstag auch der geschäftsführende Vorstand des Kreissportbundes (KSB) einstimmig, das Projekt weiter zu unterstützen

Von auseinanderdriftenden Strömungen im Vorstand könne keine Rede sein, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner Funktion als KSB-Vorsitzender auf DZ-Anfrage. Und er erklärte noch einmal ausdrücklich, dass es bei dem Projekt mitnichten um die einseitige Begünstigung eines Vereins seitens des KSB gehe. Der KSB sehe sich nach wie vor als Partner des gesamten Sports im Kreisgebiet mit der gleichzeitigen Zielsetzung, die sportliche Infrastruktur für den Fußball- und Behindertensport zu verbessern.

„Wir haben vor sechs Jahren eine Arbeitsgruppe gebildet, die alle Plätze im Kreis unter die Lupe genommen hat, um zu analysieren, welche das Potenzial hat, zu einer kreisweit bedeutsamen Sportstätte ausgebaut zu werden, die auch modernen und sicherheitsrelevanten Ansprüchen genügt,“ erinnerte Spelthahn. Dabei habe sich die Westkampfbahn als optimal herausgestellt.

Blindenfußball-Stützpunkt

Erklärtes Ziel des KSB ist es, Talentförderprojekte, Trainerausbildungen und weitere Maßnahmen des Fußballverbands Mittelrhein auf einer modernisierten Westkampfbahn ebenso zu etablieren wie den Behindertensport. Im Gespräch ist ein Bundesstützpunkt der Blindenfußballnationalmannschaft. Abschließende Gespräche müssen hier jedoch noch geführt werden.

Spelthahn erinnerte aber auch an die Bereitschaft des DFB, über die Vergabe von Junioren-Länderspielen nachzudenken, bis hin zu Überlegungen, auch einmal das Endspiel um den FVM-Pokal in Düren auszurichten. Ideen, die ohne eine Modernisierung der Westkampfbahn illusorisch wären. Weil der KSB selbst über die notwendigen finanziellen Mittel nicht verfügt, werde man jetzt mit der Akquise von zweckgebundenen Zuwendungen Dritter in Umfang der städtischen Zuschüsse beginnen, kündigte Spelthahn an.

Nach DZ-Informationen wurden bereits Gespräche mit der Sparkasse geführt. Der GFC Düren 99 will sich an den Gesamtkosten von zwei Millionen mit rund 320.000 Euro beteiligen, unterstützt von einer Spendenaktion, die vom Stadt-Sportverband mitinitiiert wurde.

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