„Kruuschberger Funken“: Rückblick mit Stolz, Wehmut und Hoffnung

Von: heb
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Trude Schmitz (vorne links) ist nahezu seit der Gründung dabei. Daneben steht der Vorstand der 1. DKG symbolisch Seite an Seite mit dem Dürener Prinzenpaar und dem Bürgermeister. Foto: Hendrik Buch

Düren. Es waren stolze Geschichten über den Aufbau des Karnevals in Düren nach 1945, über die dreimaligen Europameister im Karnevalstanz, Gisela und Willi Plum in den 70er Jahren und über die legendären Damensitzungen, vor allem der 90er Jahre, welche die Redner und Gratulanten auf dem Festkommers der 1. DKG „Kruuschberger Funken“ zu berichten wussten.

Eins wurde deutlich: Die ersten Dürener Karnevalisten aus dem Osten der Stadt haben den Karneval nach 1945 in Düren nicht nur neu gegründet, sondern auch in der Folge entscheidend mitgeprägt. Und so schlich sich auch ein wenig Wehmut in den Festakt ein, als beispielsweise der Vorsitzende Robert Hallstein berichtete, wie es in der jüngsten Vergangenheit, auch in Folge tragischer Umstände, „deutlich ruhiger um den Verein“ geworden sei.

Eine Wehmut, die er aber sogleich mit Hoffnung verband: „Wir haben nun einen neuen Vorstand und wollen die Ärmel hochkrempeln“, betonte Hallstein und warb im selben Atemzug erneut für das Konzept der 1. DKG: „Nicht in der Konkurrenz, sondern der Kooperation mit den anderen, innerstädtischen Vereinen liegt die Zukunft.“

Dass man unter den Dürener Karnevalisten durchaus heute schon die Kooperation lebt, bewiesen die zahlreichen Gratulationen von Abordnungen Dürener Gesellschaften. So wie Bürgermeister Paul Larue in seiner Rede vor allem die geschichtlichen Verdienste der „Kruuschberger Funken“ in den Mittelpunkt rückte, dankten auch die Gratulanten des Regionalverbands Düren und des Bundes Deutscher Karneval, Heribert Kaptain und Rolf Peter Hohn, den „Funken“ für die langjährige Pflege des Brauchtums. Selbstverständlich ließ es sich auch das Dürener Prinzenpaar Wimar I. und Ute I. von den „Närrischen Norddürener“ nicht nehmen, den „Kruuschbergern“ persönlich zu gratulieren. Aus den Reihen der Politik gratulierten die stellvertretende Landrätin Astrid Hohn und Rolf Seel (MdL).

Nicht zuletzt freute sich die 1. DKG, ein besonderes Mitglied ehren zu dürfen. Trude Schmitz ist nahezu seit der Gründung im Verein aktiv und wurde für mehr als 60 Jahre Mitgliedschaft besonders vom neuen Vorstand ausgezeichnet.

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