Kritik zeigt Wirkung: Verwaltung und Politik gegen Waldseilgarten

Von: sis
Letzte Aktualisierung:

Heimbach. Die massive Kritik an dem Plan, in der Nähe des Jugendstil-Kraftwerkes am Heimbacher Staubecken einen Waldseilgarten und eine Luftseilbahn zu errichten, scheint Wirkung zu zeigen.

Heimbachs Bürgermeister und vier von fünf Fraktionssprechern haben für die Ratssitzung am kommenden Mittwoch, 11. Februar, den Antrag gestellt, die Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes einzustellen.

Peter Cremer, Heinz Breuer (CDU), Ursula Freifrau von Gagern (stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion), Josef Jörres (UWV) und Thomas Wagenbach (Bündnis 90/Die Grünen) führen drei Gründe für ihre ablehnende Haltung an.

Der Standort ist ihrer Meinung nach nicht sozialverträglich und schafft Unfrieden in großen Teilen der Bevölkerung und Gäste. Außerdem entstehe eine „Verlärmung“ eines an sich „stillen“ Teils des ortsnahen Erholungsbereiches am Staubecken. Und schließlich werde ein dem Landschaftsschutz vorbehaltenes Gebiet mit altem Baumbestand, einem Feuchtgebiet und Heckenstrukturen benötigt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert