Kritik: Paul Larue spricht für die GHS Birkesdorf

Von: Kevin Teichmann
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Einweihung: Stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck (SPD) (v.l), stellvertretender Vorsitzender des GHS-Fördervereins Franz-Josef Neffgen, Fünftklässler Hussein und Bürgemeister Paul Larue. Foto: kte

Birkesdorf. Im Rahmen des Schulfestes der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Birkesdorf wurde auch der zweite und damit letzte Bauabschnitt der Schulhofumgestaltung eingeweiht. Bereits im November 2012 konnte der erste Bauabschnitt der Umgestaltung abgeschlossen werden.

„Damals entstanden Grün- und Spielflächen, Sitzgelegenheiten und eine attraktive, robuste Spielanlage in Form von zusammenhängenden Buchstaben, die das Wort ‚Pause‘ bildeten“, erinnert sich Schulleiterin Heidemarie Hardacker zurück. Nun konnten sie und ihre 355 Schüler die Fertigstellung des zweiten Abschnitts bejubeln, der sich vorwiegend nach den Bedürfnissen der älteren Schüler richtet.

Ansteigende Schülerschaft

„Wir sind beständig und werden nächstes Schuljahr in allen Klassen drei- bis vierzügig fahren“, freut sich Hardacker, mit den Veränderungen der ansteigenden Schülerschaft gerecht werden zu können. Betritt man den Schulhof, so fällt das Augenmerk in Zukunft direkt auf das Sonnensegel, welches im zweiten Teil der Erneuerungen hinzukam. Dieses spannt sich in der Größe von acht mal acht Metern über Sitzmodule und Tische und bietet einen idealen Sonnenschutz.

Die Kosten der gesamten Schulhofumgestaltung belaufen sich auf 118.000 Euro. 80 Prozent der Summe konnten durch das Landesförderprogramm „Soziale Stadt NRW“ aufgefangen werden. „Es ist ein ganz entscheidender Schritt von der Betonwüste zur Oase vollzogen worden. Unser Schulhof hat sich von der früher eher lebensunfreundlichen Atmosphäre zu einem Bewegungs- und Begegnungsraum in einer natürlichen, begrünten und farbenfrohen Umgebung gewandelt.

Die Lern- und Lebensqualität in der Schule hat sich so für die multikulturelle Schülerschaft maßgeblich verbessert“, sagte Hardacker. Passend zum multikulturellen Stichwort hatten Schüler aus 32 verschiedenen Nationen eine musikalische und künstlerische Programmeinlage unter dem Motto „We are the world“ geplant. Das imponierte auch Bürgermeister Paul Larue (CDU).

Larues emotionaler Appell

Er holte ungewohnt deutlich zu einem Appell aus: „Dieses Motto finde ich ermutigend in Zeiten, in denen man ständig von Krieg und Terror in den Nachrichten liest. Wir müssen gerade jetzt zusammenhalten und ein starkes Zeichen setzen. Die Hauptschulen sind es, die großartige Leistungen in unserer Bildungsarbeit vollbringen.“

Und Larue zählte emotional auf: „Wer sorgt denn für die sprachliche Förderung der Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen? Es sind die Hauptschulen! Wer muss den Menschen bei der Integration helfen? Es sind die Hauptschulen! Und auf wen fällt eigentlich die Hauptarbeit der Inklusion zurück? Es sind wieder die Hauptschulen! Die Hauptschulen sind sehr wichtig. Unsere Gesellschaft funktioniert nicht ohne sie – das kann man nicht oft genug unterstreichen.“

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