Kritik an geplantem Kletterwald in Hasenfeld

Von: gkli
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Heimbach. Aufgrund einer mündlichen Mitteilung von Bürgermeister Peter Cremer am Ende des öffentlichen Teils der Ratssitzung am Donnerstagabend zu einem in Hasenfeld geplanten Kletterwald meldeten sich einige Bürger zu Wort und äußerten Bedenken.

Der Heimbacher Apotheker Felix Zimmermann beispielsweise sprach gegen den derzeit anvisierten Ort in der Nähe des Jugendstilkraftwerks.

Er befürwortete stattdessen einen Standort in der Nähe des Seehofes, etwa auf einem der Parkplätze. Seiner Meinung nach soll nicht nur ein Kletterwald entstehen, sondern auch ein Waldseilgarten. Der Waldseilgarten mit Seilen, an denen man sich entlang gleiten lassen kann, könnte allerdings dafür sorgen, dass immer wieder grelle Schreie durch das Tal schallen werden und den an sich von der Natur aus sehr ruhig gelegenen Ort empfindlich stören könnten.

Der Heimbacher Künstler Ernst Bernhauser verwies auf eine Unterschriftenliste mit 200 Zeichnungen gegen die Pläne, die 2012 an die Verantwortlichen übergeben worden war. Ernst Bernhauser befürwortete ebenfalls den Standort am Seehof.

Inhalt der Mitteilung von Peter Cremer war die Aussage, dass die Investorin ihre Liquidität bewiesen hätte. Diese Unterlagen standen bisher aus. Bürgermeister Peter Cremer antwortete: „Wir werden alles abwägen und rechtskonform agieren.“

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