Kreuzauer Wehr ist Vorreiter

Von: Fred Schröder
Letzte Aktualisierung:
14393460.jpg
Mark Lenzen und Robert Koßlar (v.r.) erhielten Ehrenzeichen des Landes NRW aus den Händen von Wehrleiter Guido Klüser (l.), seinem Stellvertreter Guido Baden (2.v.l.) und Bürgermeister Ingo Eßer (m.). Foto: F. Schröder

Kreuzau. Zwar ist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde noch weit von ihrer personellen Sollstärke entfernt, dennoch gab es großes Lob bei der Jahreshauptversammlung.

„Wir können auf die Wehr vertrauen. Sie ist unentbehrlich, auch für unsere Dörfer“, betonte Bürgermeister Ingo Eßer und versicherte in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der lokalen Politik, die Gemeinde werde auch künftig im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die Wehr unterstützen. Im vergangenen Jahr investierte Kreuzau rund 400.000 Euro in den Feuerschutz.

Dass die 169 aktiven Mitglieder der Wehr den Feuerschutz in der Rurtalgemeinde sicherstellen können, ist nach den Ausführungen von Gemeindebrandmeister Guido Klüser unter anderem auch der interkommunalen Zusammenarbeit mit den Wehren der Nachbargemeinden zu verdanken. Und dennoch: Die Kreuzauer Feuerwehr ist für jedes neue Mitglied dankbar. Insbesondere ist man auch an der Aufnahme von Frauen interessiert, von denen es aktuell nur zwölf im aktiven Dienst gibt.

Kinder auf der Warteliste

Elf Neuaufnahmen im vergangenen Jahr konnten die 14 Austritte weitgehend kompensieren, so dass die Aktivenzahl konstant blieb. Große Hoffnungen setzt die Kreuzauer Wehr in die Jugendfeuerwehr, der derzeit sechs Mädchen und 48 Jungen angehören. Laut Wehrleiter Klüser ist Kreuzau Vorreiter in Sachen Kinderfeuerwehr. Das Konzept, das die Einbeziehung der Jugendfeuerwehr und auch der Eltern vorsieht, hat überregional bereits für Interesse gesorgt. „Bei uns stehen sogar Kinder auf der Warteliste“, sagte Klüser. 193 Einsätze hatte die Kreuzauer Wehr laut Jahresbericht, von denen 90 auf den Bereich der Technischen Hilfe entfielen.

Die Führungsspitze der Feuerwehr Kreuzau ist jetzt komplett. Bürgermeister Eßer überreichte Guido Baden und Christoph Schröder die Ernennungsurkunden zu stellvertretenden Leitern.

Mark Lenzen (Thum) wurde mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes NRW für seine 25-jährige aktive Tätigkeit in der Wehr ausgezeichnet und für 35-jährige aktive Wehrtätigkeit erhielt Robert Koßlar (Untermaubach) das NRW-Ehrenzeichen in Gold. Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar ehrte im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes Timo Schmitz und Christoph Schröder mit der Silber- und seinen Nachfolger als Kreuzauer Wehrleiter, Guido Klüser, mit der Goldnadel.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert