Kreuzauer Verkehrskonzept: Kein Flüsterasphalt für die L249

Von: smb
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Kreuzau. Wann die Dürener Straße in Kreuzau saniert wird, ist nach wie vor unklar. Das geht aus den Sitzungsunterlagen für den Bauausschuss hervor, der am 12. November um 18 Uhr im Rathaus tagt. Zwar sehe auch der Landesbetrieb Straßen NRW die Notwendigkeit des Ausbaus, ob die erforderlichen Haushaltsmittel für 2014 jedoch bereitgestellt werden, bleibt fraglich.

Eigentlich sollte die Straße schon 2012 saniert werden. Der Rat hatte das Thema im Juni intensiv diskutiert und Forderungen formuliert. Um die Belastungen durch Verkehrslärm für die Bürger zu reduzieren, forderte der Rat die Verwendung des sogenannten „Flüsterasphalts“.

Wie die Verwaltung nun nach einem Gespräch mit dem Landesbetrieb mitteilt, wird dieser innerorts nicht eingebaut, da „nach bisherigen Erfahrungen eine wahrnehmbare Geräuschminderung erst ab einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h“ eintritt. Zudem lägen keine Erfahrungen zur Haltbarkeit des Flüsterasphaltes auf vielbefahrenen Ortsdurchfahrten vor.

Keine Beihilfen?

Darüber hinaus hat der Rat Beihilfen für die Geschäftsleute gefordert, die unter den Bauarbeiten besonders leiden. Hierzu teilt die Gemeinde mit Verweis auf das Gespräch mit, dass der Landesbetrieb bisherige Anträge in ähnlichen Fällen abgelehnt habe und dies auch in Kreuzau tun werde, „da das öffentliche Interesse an der Durchführung der Maßnahme Vorrang vor den Einzelinteressen der Gewerbetreibenden“ habe.

Auch über die Verkehrsführung wurde gesprochen. Demnach sollen drei Bauabschnitte gebildet werden: Einmündung Friedenau bis Stockheimer Weg/Bahnhofstraße, Stockheimer Weg/Bahnhofstraße bis Feldstraße/Friedhofstraße und Feldstraße/Friedhofstraße bis Einmündung Hauptstraße.

Die Kreuzungsbereiche sollen meist befahrbar bleiben. Der Verkehr soll ab Drove und Niederau weiträumig umgeleitet werden. Eine Umleitung über die Heribertstraße würde nur auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde erfolgen, der seitens der Verwaltung derzeit aber nicht bestehe.

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