Kreuzauer Straße: Unauffällige Beschilderung sorgt für Verwirrung

Von: smb
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Trotz dieser zwei Schilder kam es zu vielen Irritationen. Foto: smb

Niederau. Wenn die Polizei am Montag Verkehrsverstöße hätte sammeln wollen, dann hätte sie in Niederau Liste um Liste füllen können. Die Einrichtung der Baustelle auf der Kreuzauer Straße hat dort für viele irritierte Autofahrer gesorgt.

Von Kreuzau kommend machen zwar zwei kleine Schilder darauf aufmerksam, dass eine Umleitung rechts ab und damit über Stockheim führt. Nur: Diese, sagen wir dezente Beschilderung, hat am Montagmorgen fast niemand wahrgenommen. Die Absperrbarke an der Kreuzung Cyriakusstraße/Kreuzauer Straße/Am Sandberg hingegen war unmissverständlich. In welche Richtung man abbiegen soll, wird den Autofahrern an der Kreuzung aber nicht noch einmal verraten.

Im Kreis gefahren

Trotz des Verbotsschildes fuhren immer wieder Autos ab durch die Mitte. Der Großteil der Autofahrer entschied sich aber dafür, nach links in die Cyriakusstraße abzubiegen, um sich den Weg durch Niederau zu bahnen. Dumm nur, dass diese Strecke ganz bald wieder auf die Kreuzauer Straße und damit immer näher dran an die Baustelle führt.

Logischerweise ist das Linksabbiegen in Richtung Baustelle und Düren dort verboten. Ein weißer Pfeil auf blauem Grund sagt eindeutig, dass es nur nach rechts geht. Zumindest für alle, die keinen Linienbus fahren. Wer sich an die Regel hält, landet wieder an der Kreuzung, an der alle Irritation ihren Anfang genommen hat. Und so standen einige Fahrer unentschlossen auf der Kreuzung, viele haben den Pfeil aber einfach gar nicht beachtet. Von einem bekannten „Lemminge-Phänomen“ spricht man beim Tiefbauamt der Stadt. Dort ist auch bekannt, dass neue Baustellen für Verwirrung sorgen.

Die Beschilderung sei aber wie genehmigt angebracht. Ein Umleitungsschild auf der Barke hätte die Probleme aber einfach lösen können. Vermutlich übermorgen ist der Spuk ohnehin vorbei. Dann regelt eine Ampel den nächsten Bauabschnitt.

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