Kreuzauer sind Kritiker der Kölner Karnevalisten

Von: heb
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Die Kölner „Hoppemötzjer“ nehmen das Kreuzauer Hahnenkönigspaar Werner und Karin Friedrichs (Mitte) in ihre Reihen auf. Darüber freuten sich auch der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft, Günter Kirschbaum, und Bruno Praß, der Vorsitzende des Stammtisches Kölner Karnevalisten. Foto: Hendrik Buch

Kreuzau. Wenn der Baas, der Vorsitzende des größten Verbundes Karnevalistischer Künstler in Köln Vereinsmitglied der Kreuzauer Kirmesgesellschaft ist, muss dies eine Geschichte haben. Mit Bruno Praß vom Trio „De Neppeser“ führt seit Mai ein enger Freund der Kreuzauer den Stammtisch Kölner Karnevalisten, dem unter anderem die „Höhner“ und „Räuber“ angehören, an.

Und auch insgesamt pflegt die Kirmesgesellschaft bereits seit einem Ausflug in die Rheinmetropole Ende der 90er Jahre ein enges Verhältnis zum Vorstand des Stammtisches.

Eine Freundschaft, die am Freitagabend zum bereits 12. Mal etablierte Kräfte des Kölner Karnevals zum Rheinischen Abend in die Festhalle an der Rur lockte. „Für unsere Künstler ist der Auftritt hier die erste ernsthafte Probe auf größerer Bühne“, weiß Baas Bruno Praß.

Das Konzept: Noch vor Sessionsstart testen die Künstler ihre Pointen, Tanzschritte und Lieder vor dem Publikum. Wenn etwas nicht sitzt oder ankommt, kann weiter dran gefeilt werden. „Dä wor nix“, hört man da ein ums andere Mal aus den Mündern der Büttenredner. Die meisten Pointen aber sitzen, das Publikum lacht.

„Kreuzau liegt genau richtig für eine solche Veranstaltung“, weiß der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft, Günter Kirschbaum. Mitten im Rheinland, aber weit genug vom Kölner Speckgürtel hätten die Künstler hier die Möglichkeit, recht unverbindlich zu testen.

Am kommenden Wochenende folgt dann der offizielle Vorstellabend im Kölner Nobelhotel Maritim. „Da wird es dann schon ernst und es geht um Auftritte“, weiß Bruno Praß – jeder Witz muss dann sitzen.

Für die Freunde der Kreuzauer Kirmesgesellschaft wiederum bietet der Abend einen Ausflug ins humoristische Herz des Kölner Karnevals mit außergewöhnlicher Programmdichte. In weniger als fünf Stunden erlebte das Publikum 13 verschieden Auftritte - Tanz, Musik und Witz.

Und auch echte Premieren hat die Kreuzauer Festhalle schon einige erlebt. Für viele Gruppen war Kreuzau der erste Auftritt unter dem Dach des Stammtisches. „Wer im Stammtisch ist, der hat es geschafft. Hier geht es also auch manchmal um was“, weiß Günter Kirschbaum aus 12 Jahren Erfahrung.

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