Titz - Kreuz Jackerath: Radarfalle knipst 143.000 Mal

Kreuz Jackerath: Radarfalle knipst 143.000 Mal

Von: cs
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Goldgrube in Säulenform: die Blitze an der A 44. Foto: Helmut Schiffer

Titz. Die Radarsäule auf der A44 im Kreuz Jackerath hat im ersten Jahr ihres Betriebs 143.000 Mal ausgelöst und damit dem Kreis Düren an die zwei Millionen Euro eingebracht.

Bis zu 1000 Mal am Tag werden nach Angaben der Behörde an diesem Unfallschwerpunkt Autofahrer fotografiert, die zu schnell fahren. Die meisten Geblitzten - rund 120.000 - hätten die erlaubte Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometer um bis zu 20 überschritten, sagte Josef Kreutzer, Sprecher des Kreises. Den unrühmlichen Rekord hält ein Autofahrer, der mit 180 Stundenkilometern unterwegs war.

Die Radarsäule war vom Kreis Düren Ende 2009 auf Bitten der Bezirksregierung in Betrieb genommen worden, um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Kurz nach Inbetriebnahme war die Radarsäule allerdings in Brand gesteckt worden. Die zweite hat die gewünschte Wirkung erzielt: Die Zahl der Unfälle in diesem Bereich fiel laut Kreutzer von 56 im Jahr 2009 auf 34 im darauffolgenden Jahr - ein Rückgang um 40 Prozent.

Welch´ sprudelnde neue Einnahmequelle die Radarsäule ist, zeigt ein Vergleich: Die übrigen zwei Kameras für neun Standorte im Kreis Düren lösten im vorigen Jahr lediglich 11.000 Mal aus.

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